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»Defensive nicht existent«

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Von: Patrick Olbrich

Lollar (pot). Im Lokalderby der Männerhandball-Landesliga Mitte stellte die HSG Lumdatal bereits im ersten Durchgang klare Verhältnisse her und distanzierte die HSG Lollar/Ruttershausen soweit, dass diese in der zweiten Halbzeit nicht mehr aufschließen konnte.

HSG Lollar/Ruttersh. - HSG Lumdatal 24:31

Am Ende zeigte die Anzeigetafel ein Schlussresultat von 31:24 (20:6) zugunsten der Gäste. »Das waren wirklich die schwächsten 30 Minuten, die wir in dieser Saison gezeigt haben. Unsere Defensive war überhaupt nicht existent«, erklärte Dino Dragicevic, Trainer der Buderusstädter. Gerade zu Beginn der Begegnung wurden diese im Grunde genommen von den Gästen überrannt. In der 16. Minute erhöhten die Lumdataler auf 10:3 durch Max Kühn und hatten ihren Gegenüber bereits deutlich in die Schranken verwiesen.

Das Auswärtsteam konnte über alle Positionen entsprechende Gefahr ausstrahlen und sorgte für Treffer aus allen Spielbereichen, während sich die Lollarer in allerhand Fehler im eigenen Aufbauspiel verstrickten. Schon in der 25. Minute stockten die Lumdataler auf 15:5 durch Jan-Phillip Schmitz auf und hatten damit den Gastgebern eine große Hypothek aufgebürdet.

»Zwar konnten wir uns in der Halbzeitpause neu orientieren, doch mit 14 Treffern Rückstand lagen wir einfach zu weit zurück«, kommentierte Dragicevic. Durch drei Tore in Folge verkürzte Marlon Los Santos in der 47. Spielminute zwar auf 16:23 für die Lollarer Hausherren, doch für die Wende fehlten den Gastgebern schließlich die Körner. So brachte der Gast den Sieg locker über die Zeit.

. »Die wichtigen Spiele gegen Linden und Heuchelheim folgen jetzt, dort müssen wir über die volle Spielzeit konzentriert agieren, um die wichtigen Punkte sammeln zu können«, blickte Dragicevic voraus.

Lollar: Sänger, Moutopoulos; Mühlich, Engel, Graf (6) Sharif Pour, Zapf (3), Omicevic (1), Los Santos (10/5), Kern, Reuschling (1), Jatouri, Breser (2), Lindenthal (1)

Lumdatal: Solbach, Schneider; Kühn (1), von Bierbrauer zu Brennstein, Schmitz (3), Rein (4), Marondel (1), Schuster (3), Schlapp (2), Kern (5), Ziegler (4), Köhler (3), Heß (4/3), Vogel (1)

Zuschauer: 120 - Schiedsrichter: Becken/Fuchs - Zeitstrafen: 6:6 - Siebenmeter: 5/5 : 3/3

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