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Der erste Sieg soll endlich her

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Bad Nauheim (wbe). Nach vier Spieltagen wartet der EC Bad Nauheim in der Deutschen Eishockey-Liga 2 noch immer auf den ersten Erfolg. »Das Spiel in Ravensburg am letzten Sonntag war nicht nur aufgrund des Punktgewinns ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung aber es müssen weitere folgen«, sagt EC-Headcoach Harry Lange.

Jetzt soll an diesem Wochenende endlich der erste Saisonsieg eingefahren werden. Dabei sind die Roten Teufel am heutigen Freitag um 19.30 Uhr zu Gast bei den Lausitzer Füchsen und am Sonntag erfolgt um 18.30 Uhr der Anpfiff zum Heimspiel gegen die Dresdner Eislöwen.

Nach den beiden ersten sieglosen Punktspiel-Wochenenden hat sich Trainer Lange viele Gedanken gemacht. »Uns geht derzeit vieles nur ganz schwer von der Hand. Wir müssen uns alles hart erarbeiten und jeder Fehler wird sofort bestraft«, weiß der Deutsch-Österreicher, dass derzeit nur Erfolge auf dem Eis die Mannschaft wirklich weiter bringen und das Selbstvertrauen stärken.

Auf dem Weg dahin wartet allerdings eine Menge Arbeit. Dass die knappe Vorbereitungszeit jetzt in der Anfangsphase hart durchschlägt, ist gleich an mehreren Punkten abzulesen. Die größte Baustelle beim EC sind derzeit die Special Teams. Nur ein Tor in 19 Überzahl-Situationen und bereits 15 Unterzahl-Konstellationen (fünf Gegentreffer) sind das zweitschlechteste Ergebnis der ganzen Liga und spiegeln exakt den Tabellenplatz wider.

Am Donnerstag hat Lange deshalb im Training dieser Problematik sein besonderes Augenmerk gewidmet. In Sachen Sturmreihen-Zusammenstellung hat er inzwischen bereits reagiert und will bei den Lausitzer Füchsen wieder mit den beiden Pärchen Vause/Pollastrone sowie Coffman/Hickmott beginnen.

Die beiden EC-Kontrahenten Weißwasser (3 Punkte) und Dresden (4 Punkte) sind übrigens genau wie Bad Nauheim auch nicht besonders erfolgreich in die neue Spielzeit gestartet, trotzdem warnt Lange vor beiden Gegnern.. »Nach der langen Anreise ist es bei den Lausitzer Füchsen immer schwer, richtig in den Tritt zu kommen. Wir müssen von der ersten Minute an voll konzentriert sein«, fordert der Coach. Im sonntäglichen Heimspiel gegen die aufstrebenden Dresdener droht zudem Schwerstarbeit. »Für mich sind die Eislöwen weiter einer der Topfavoriten auf den Titel trotz ihres schwachen Starts«, sagt Lange.

In personeller Hinsicht wird Verteidiger Kevin Schmidt wieder in den EC-Kader zurückkehren und eine Reihe mit Marius Erk bilden. »Mit sieben Verteidigern haben wir damit wieder eine Option mehr«, freut sich Lange über eine weitere Option, die auf dem Weg zum ersten Sieg helfen kann.

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