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Der Hammer an den Brettern

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Von: Angelika Schepp

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Auf den besten Rebounder der Regionalliga, BBA-US-Boy Terry Winn III (l.), kommt unter den Brettern wieder jede Menge Arbeit zu. Foto: Schepp © Schepp

Gießen (cnf). Für die Basketball Akademie Gießen 46ers steht am Samstag - im Rahmen des achten Spieltages - das nächste Heimspiel in der 1. Regionalliga Südwest auf dem Programm. Das nach wie vor punktlose Piljanovic-Team empfängt in der Sporthalle Gießen-Ost die rangvierte SG Mannheim.

BBA Gießen 46ers - SG Mannheim (Samstag, 18.30 Uhr)

»Jetzt kommt der nächste Hammer«, sagt Akademie-Headcoach Ivica Piljanovic vor dem Auftritt gegen die favorisierten Baden-Württemberger, denen er »Aufsteigerpotenzial« attestiert.

Die SG, so der Gießener Übungsleiter warnend, verfüge über einen qualitativ starken Kader, der sehr ausgewogen daherkomme. Bester Mannheimer Scorer ist »Swingman« Alexander Kuhn, der pro Spiel 22,2 Punkte schultert. Dicht dahinter folgen der ehemalige ProA-Flügelspieler Albert Kuppe (19,8 PpS) sowie US-Guard Daniel McGee (17,5 PpS).

Weitere beeindruckende Statistiken des nächsten Akademie-Gegners: Aktuell verfügt die SG über die zweitstärkste Offensivabteilung der Südweststaffel (90,6 PpS) und räumt darüber hinaus von allen 14 Teams innerhalb der Liga die meisten Rebounds (43,7 PpS) ab. Gleich vier der Rhein-Neckar-Korbjäger zählen derzeit zu den Top-25 Rebounder in der 1. Regionalliga Südwest. Allerdings treffen die SG-Akteure am Sonnabend auch auf den besten Rebounder der Liga: Nämlich Gießens Terry Winn III, der durchschnittlich 13,4 Korbabpraller für sich zu verbuchen weiß.

Obwohl Piljanovic gegen die erwarteten und favorisierten Gäste einen Sieg anpeilt, ist er sich der Schwierigkeit des Unterfangens bewusst, auch weil die Lahnstädter Gesamtsituation nicht unkompliziert sei: »Wir stehen auf einem Abstiegsplatz und die Nicht-Abstiegsplätze liegen schon drei Siege von uns entfernt. Und die nächsten Aufgaben werden nicht einfacher.«

Wichtig sei es, so der Coach, dass die jungen Gießener Spieler noch konzentrierter auf dem Parkett agieren. »Wir haben eine vorhandene Qualität, die aber noch nicht ausgereift ist«, erklärt Ivica Piljanovic, der gegen die SG Mannheim auf den verletzten Tristan Göbel verzichten muss. Kämpferisch fügt er an: »Wir werden uns wieder vorbereiten, alles geben und versuchen, dass wir uns steigern.«

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