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Der längere Atem macht’s

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Yannik Ribbecke macht sich für seine Farben ganz lang, bringt so für Lich Basketball gegen den TV Langen II satte 16 Zähler auf das Scoreboard. © Schepp

Gießen (cnf). Der heimische Spitzenreiter in der 2. Basketball-Regionalliga Südwest (Nord) eilt weiter von Sieg zu Sieg: Am Sonnabend triumphierte Lich Basketball gegen die Reserve des TV Langen mit 85:71. Für die Klassen-Truppe war es bereits der 13. Sieg im 14. Saisonpflichtspiel.

Lich Basketball - TV Langen II 85:71

»Das war das erwartete schwere Hessenderby. Ich hatte davor ja gesagt: Das wird nicht einfach«, berichtete LB-Coach Viktor Klassen nach dem Erfolg in der Licher Dietrich-Bonhoeffer-Sporthalle.

Die Hausherren erwischten dank einer guten Defensivarbeit den besseren Start (7:3, 3.), Langen II kämpfte sich jedoch umgehend wieder zurück. Die Führung wechselte in der Folge mehrfach, zur ersten Viertelpause hatten die Brauereistädter mit 21:17 (10.) knapp die Nase vorn.

Im zweiten Abschnitt agierten die Gäste immer wieder von außen gefährlich. Insbesondere Mirco Palazzo glänzte zwischenzeitlich mit drei erfolgreichen Drei-Punkte-Würfen in Serie, sodass der TVL zur Mitte des zweiten Quarters mit sechs Punkten - beim Stand von 27:33 - vorne lag. Das Duell blieb jedoch umkämpft, Lich schloss sukzessive auf und hatte das Spiel bis zur Halbzeitsirene wieder gedreht (43:36, 20.).

Nach dem Kabinengang gelang der Heimmannschaft binnen der ersten vier Zeigerumdrehungen kein Korb mehr, Langens Reserve pirschte auf 43:43 heran. Der Ausgleich küsste die Korbjäger von der Wetter allerdings wieder wach, in nur zwei Minuten wirbelte das LB-Team einen 12:0-Lauf auf 55:43 auf den Court. Zum Schlussakt leuchtete ein 67:54 (30.) auf der Licher Anzeigetafel auf.

Entscheidung erst in der Crunchtime

Auch in der finalen Sequenz bewiesen die Gäste noch einmal Moral und arbeitete sich bis zur Mitte des Abschnitts auf sechs Punkte heran. Erneut vermochte Lich Basketball aber zu kontern - und entschied das Hessenderby mit drei Dreiern in Folge zu eigenen Gunsten. »Da war das Spiel eigentlich entschieden«, so Klassen, der in den letzten 120 Sekunden der Partie noch einmal seinen jüngeren Spielern Einsatzzeit gewährte. »Unsere lange Bank war diesmal der entscheidende Punkt«, hob Viktor Klassen die geschlossene Teamleistung seiner Farben lobend hervor.

Lich Basketball: Schweizer 19, Ribbecke 16, Wagner 11, Jakob 10, Pompalla 9, Hoxhallari 8, Keller 5, Bölke 4, Roith 3, Hungenberg, Chromik.

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