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Der nächste Favorit kommt

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Das nächste Topteam im Blick: Johannes Träger trifft mit Pohlheim auf Hanau. Foto: Schepp © Schepp

Pohlheim . Zwei Spieltage sind es nur noch, dann ist die Vorrunde der Saison 2022/23 in der Dritten Männerhandball-Liga auch schon Geschichte. Mit nach wie vor nur einem einzigen Saisonsieg auf dem Konto ist der Rückstand von Aufsteiger HSG Pohlheim auf die Nichtabstiegsplätze bereits auf sechs Punkte angewachsen, weshalb Zählbares zum Abschluss der Hinrunde dringend nötig wäre.

HSG Pohlheim - HSG Hanau (Samstag, 20 Uhr)

Doch mit dem VfL Gummersbach II am 27. November und der HSG Hanau am kommenden Samstagabend (20 Uhr, Sporthalle Holzheim) stehen dem Team von Andreas Lex nun ausgerechnet noch zwei Mannschaften aus den Top Vier der Liga gegenüber.

»Ich hatte schon vor der letzten Partie gesagt, dass die Ergebnisse sowohl gegen Ferndorf als auch gegen Hanau für mich nicht im Vordergrund stehen. Ob der für uns wichtigen Spiele, die dann in der Folge noch warten, wollen wir versuchen, mit Selbstvertrauen aus diesen so schweren Spielen herauszugehen. Wir haben es gegen den TuS eine Halbzeit lang gut und vernünftig gemacht, in Hälfte zwei war Ferndorf einfach zu stark«, blickte Pohlheims Coach sowohl zurück als auch voraus.

Aufgrund einer Erkrankung konnte Lex bei der Partie gegen Ferndorf (15:28) am vergangenen Wochenende nicht dabei sein, weshalb das Coaching in den Händen von »Co« Jan Wüst lag. Zum Hessenderby gegen Hanau kehrt der Coach - nur noch leicht lädiert - auf die Bank des Aufsteigers zurück. Was dem eigenen Team sicherlich hilft, an der Qualität des kommenden Gegners aber natürlich nichts ändern kann.

Und diese ist bei den Hanauern unbestritten hoch, liegt das Team aus der Geburtsstadt Rudi Völlers aktuell doch auf dem zweiten Tabellenplatz und hegt daher noch hohe Ambitionen. 17:5 Punkte weisen die Südhessen derzeit auf und mussten sich nur der HSG Rodgau/Nieder-Roden unglücklich mit 29:30 in der Schlusssekunde und ebenso knapp beim großen Aufstiegsfavoriten TuS Ferndorf (24:25) geschlagen geben.

Von einem 24:24 bei der HG Saarlouis abgesehen konnte das Team von Trainer Hannes Geist aber alle weiteren acht Saisonpartien erfolgreich gestalten. Eine Demonstration ihrer Stärke lieferten die Hanauer auch am vergangenen Wochenende ab und schossen die TSG Haßloch in deren Halle mit 38:24 ab.

»Unser Ziel ist es einfach, ein gutes Spiel zu machen, alles zu geben und Hanau so lange wie möglich zu ärgern. Wenn wir eine kleine Chance bekommen, wollen wir die nutzen, klar. Aber es wäre vermessen, vorab auf etwas Zählbares zu spekulieren, auch wenn du als Sportler jedes Spiel gewinnen willst«, so Lex.

Personell haben die Pohlheimer keine Sorgen. Auch der lange verletzte Torben Weinandt stand zuletzt wieder auf dem Spielbericht, wird aber langsam herangeführt.

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