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»Der Wurm ist drin«

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Gießen (cnf). Erneute Niederlage für die Volleyballerinnen des USC Gießen in der Abstiegsrunde der Oberliga. Beim Hünfelder SV kam der USC in einem Nachholspiel nicht über ein 1:3 hinaus.

Hünfelder SV - USC Gießen 3:1 (25:15, 25:21, 18:25, 25:20): Personell geschwächt, jedoch motiviert hatten die Universitätsstädterinnen die Reise gen Osthessen angetreten. Das Spiel gestaltete sich anfänglich auch auf Augenhöhe, in der Annahme und Defensive lief es für den USC ordentlich. Dennoch taten sich die Gäste gegen den HSV-Block insgesamt schwer, im Verlauf des ersten Satzes verlor der USC somit den Anschluss (25:15).

Im zweiten Durchgang startete Gießen erneut gut, unter anderem dank der nach wie vor starken Annahme von Zuspielerin Sara Kianpour, bekam es mit zunehmender Dauer jedoch abermals mit vermehrten Eigenfehlern zu tun. »Wir gehen hier nicht raus, ohne zumindest einen Satz zu holen!« Diese Ansage von Außenangreiferin Leonie Wienand nahmen sich die Lahnstädterinnen zu Herzen und legten im dritten Abschnitt eine merkliche Schippe drauf. Starke USC-Aufschlägen brachten Hünfeld in der Folge ins Wanken. Obwohl die Konzentration gegen Ende des Satzes wieder abnahm, brachte Gießen diesen Satz verdient über die Zeit (18:25).

Den Tiebreak vor Augen agierten die Gießenerinnen in den ersten Minuten des letzten Durchgangs motiviert. Allerdings ließ die Leistung der Gäste am Netz in dieser Sequenz wieder etwas nach. Den Anschluss verlor der USC zwar nie ganz, als aber in den Schlussminuten auch noch die Gäste-Annahmen wackelten, musste sich Gießen dem HSV geschlagen geben.

»Der Wurm ist weiterhin drin. Erneut brauchen wir zu lange, um richtig ins Spiel zu finden und können unsere Leistung nicht wie gewollt abrufen. Nächste Woche gilt es, sich mit größerem Kader und vor heimischem Publikum zu revanchieren und den Spieß umzudrehen«, sagte USC-Sprecherin Maria Klapczynski bereits mit Blick auf das zweite Duell gegen Hünfeld am kommenden Samstag (15 Uhr).

USC Gießen: Kianpour, C. Schmidt, Klapczynski, Smareglia, Koppmann, Unverfehrt, Wienand, M. L. Schmidt, Stollenwerk, Rötzschke.

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