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Derby als Blaupause für nächste Partien

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Dutenhofen (flo). Die erste Hürde des Jahres haben die Drittliga-Handballer der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen mit dem knappen 26:25-Derbysieg bei der HSG Pohlheim gemeistert. Die nächste wartet sogleich: Am Samstag (19.30 Uhr) haben die Grün-Weißen in der Sporthalle Dutenhofen den VfL Gummersbach II zu Gast. Ein Gegner, den die Truppe von Axel Spandau mit einem Sieg voll in den Kampf um den Klassenerhalt ziehen könnte.

Dutenhofen - Gummersbach II (Sa., 19.30 Uhr)

Wenn man so will, war das Nachbarschaftsduell in Pohlheim eine vielleicht hilfreiche Blaupause für das, was die HSG in einigen weiteren Begegnungen erwartet: Hektische, enge und umkämpfte Partien, in denen es um wichtige Punkte für den Ligaverbleib geht. Gummersbach, die HG Saarlouis, die VTV Mundenheim - in den nächsten drei Spielen jedenfalls stehen für die Spandau-Truppe Duelle gegen direkte Konkurrenten an. »An solchen Spielen wie gegen Pohlheim wächst man. Gerade für unsere vielen jungen Spieler ist eine solche Erfahrung auch mal wichtig«, ist Tim Rüdiger überzeugt. »Da ist es wichtig, die Ruhe zu bewahren, den Spielstand ein wenig auszublenden, um nicht ins Nachdenken zu kommen«, sagt der Rechtsaußen.

Topquote für TimRüdiger

Der natürlich selbst ein unverzichtbarer Eckpfeiler auf dem Weg zu weiteren Erfolgen ist. Denn der 24-Jährige, der zuletzt beim TuS Ferndorf unter Vertrag stand und im September als vereinsloser Spieler nachverpflichtet wurde, ist in bestechender Form und aufgrund seiner hohen Geschwindigkeit im Gegenstoß ein echter Trumpf. »Nach meiner Verletzung aus der letzten Saison habe ich Zeit gebraucht, aber diese Phase ist vorbei. Seit Mitte der Hinrunde läuft es bei mir sehr gut. Ich bin fit und es macht mir unheimlich viel Spaß«, freut sich Rüdiger, der zuletzt in Pohlheim bei zwölf Versuchen zehn Mal traf. 84 Tore hat der Linkshänder in 15 Spielen erzielt - so viele wie kein anderer Außenspieler in der Staffel Süd-West. Wie es für den HSG-Leistungsträger über diese Saison hinaus weiter gehen soll, darüber möchte er derzeit nicht sprechen.

Gummersbachs Start gelingt

So oder so: Seine Tore benötigen die Grün-Weißen auch gegen Gummersbach. Denn die Aufgabe gegen die Bundesligareserve des VfL hat es in sich: Beim ersten Spiel in 2023 fegten die Oberbergischen mit 38:27 über den TV Kirchzell hinweg - ein perfekter Start nach fünf Niederlagen in Serie vor der Winterpause. Der Rang-Achte pflegt einen ähnlichen Stil wie das Spandau-Team, arbeitet in der Defensive auf Ballgewinne hin, um dann mit zügigem Umschalten zu einfachen Toren zu kommen. »Gummersbach spielt seine Gegenstöße diszipliniert bis zu den Außenpositionen durch und trifft dort mit hohen Quoten. Dagegen müssen wir vorgehen«, sagt Trainer Spandau, der mit Ausnahme der Langzeitverletzten aus dem Vollen schöpfen kann.

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