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Derby folgt auf Derby

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Gießen (mol). Nach dem Derby ist vor dem Derby! Nachdem es für die HSG Lumdatal in der Frauenhandball-Oberliga im Gastspiel bei der HSG Wettenberg nicht für Zählbares gereicht hat, wartet mit der Heimpartie an ungewohnter Stätte am Samstagabend gegen die HSG Kleenheim-Langgöns nun direkt das nächste Lokalduell auf die Köhler-Sieben.

HSG Lumdatal - HSG Kleenheim-Langgöns (Samstag, 18 Uhr, Sporthalle Lollar Süd): Da weder die Sporthalle in Londorf noch die in Lollar-Nord zur Verfügung stehen, findet die Partie in der Süd-Halle, der Heimstätte der HSG Lollar/Ruttershausen, statt, für die SGK-Coach Martin Saul viele Jahre lang das Trikot trug. Allerdings müssen sich beide Teams darauf einstellen, dass im Derby kein Harz verwendet werden darf.

»Es ist ein Derby ohne Harz. Lumdatal ist genauso Absteiger wie wir und auch ordentlich in die Runde gekommen. Da hat die Tabelle im Moment keine Aussagekraft, es heißt, voll konzentriert in das Spiel reinzugehen. Unser Ziel: technische Fehler verringern und das Tempo hochhalten«, so der Trainer der Kleebachtalerinnen, der aber mit seinen Damen mit einem 41:21-Kantersieg gegen Fritzlar II im Rücken geht. Fragezeichen stehen noch hinter dem Einsatz von Kira Suchantke und Selina Lotz, Madeleine Buhlmann wird weiterhin fehlen.

»Es ganz klar das Ziel, nach uns zu schauen und nach der eher schwachen nun eine bessere Leistung zu zeigen. Wir wollen Kleenheim-Langgöns das Leben schwermachen. Sie sind für mich der Favorit und gehören ganz klar zu den Topteams der Liga«, so Lumdatals Trainer Marcel Köhler, der dafür Gründe nennt: »Sie sind mannschaftlich sehr geschlossen, haben ein sehr gutes Tempo- und Umschaltspiel, lassen den Ball gut laufen und machen nur sehr wenige Fehler!«

HSG Großenlüder/Hainzell - HSG Wettenberg (Samstag, 19 Uhr, Lüdertalsporthalle Großenlüder): Die Wettenbergerinnen gehen selbstbewusst und mit dem wichtigen 19:16-Derbysieg gegen Lumdatal im Rücken in die Partie. »Wir wollen die gute Stimmung und das Positiverlebnis jetzt natürlich mitnehmen und an unsere Leistung anknüpfen. Es wird wieder auf eine starke Abwehr und auf einen disziplinierten Angriff ankommen, in dem wir die Räume nutzen und konzentriert abschließen müssen«, glaubt HSG-Coach Kai Nober.

TSG Leihgestern - HSG Hoof/Sand/Wolfhagen (Samstag, 19.30 Uhr, Stadthalle Linden): Sechs Stammspielerinnen fehlen dem Spitzenreiter seit der jüngsten Schulterverletzung von Rückraumspielerin Kathrin Jochem nun bereits. Da konnte der erste Punktverlust des vermeintlichen Favoriten bei der Weiterstädter Dreier-HSG (27:27) kaum verwundern.

Und so wird auch die Heimaufgabe gegen den Zehnten zu einer Herkulesaufgabe. »Aber wie auch in der letzten Partie und über die gesamte Saison werden wir uns aufbäumen und weitermachen. Der Kampfgeist der Mannschaft ist super«, so Trainerin Jonna Jensen, die mit Hoof ein Team zu Gast hat, das vier seiner letzten fünf Partien verloren hat. Dies und die Tatsache, dass Spiel vor eigenem Publikum stattfindet, verleiht der TSG Hoffnung, trotz der zahlreichen Ausfälle punkten zu können. »Ich hoffe, die Zuschauer geben uns den nötigen Rückenwind« , betont Jensen.

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