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Derby geht an Heuchelheim

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Gießen (red). Am 12. Spieltag der Kegel-Hessenliga ging der KSC Heuchelheim im Derby gegen den KC 88 Wettenberg als Sieger von den Bahnen. Ebenfalls einen Erfolg landete Meteor auf eigenen Bahnen über Dillenburg-Herborn.

M85 Mittelhessen - KSG Dillenburg-Herb. 4992:4595 (3:0, 57:21): Bereits im ersten Block deutete sich der Heimsieg an, da weder Weller (795/5) noch Weber (760/2) überzeugten. Alexander Lehnhausen (10) und Robert Gellert (9) kamen mit 834 gleichauf von den Bahnen.

Im zweiten Drittel glänzte einmal mehr René Junge mit 871 Holz (12) und der Tagesbestleistung. Oliver Kahl (809/8) spielte vier solide Bahnen und hielt den Ex-Bundesligaspieler Nadzeyka (780/4) sowie Ersatzmann Metz (688/1) auf Distanz. Auch im letzten Block blieben die Gäste harmlos. Martinez (774/3) hatte gegen den gut aufgelegten Kai Bolte (841/11) keine Chance. Zwischen dem besten Herborner Carsten Grün (798/6) und Rolf Rohrbach blieb es spannend: Nach einem kleinen Durchhänger auf seiner zweiten Bahn kämpfte sich Rohrbach auch noch über die 800er-Grenze und machte die Höchststrafe für die Gäste perfekt.

KSC Heuchelheim - KC 88 Wettenberg 4915:4861 (2:1, 43:35): Es wurde die erwartet spannende Partie, mit dem besseren Ende für die Hausherren. Mit starkem Auftritt sorgte Heuchelheims Startformation Yannick Röhm (861/12) und Andy Kreiling (833/9) gegenüber Jan Anders (830/8) und Jörg Schnell (820/6) dafür, dass die ambitionierten Gäste zunächst keine Wertungen holten und der KSC mit 44 Hölzern in Führung ging.

In Block zwei drehten sich die Vorzeichen, als Wettenbergs Martin Albach (840/10) und Kai Uwe Schnell (809/5) erwartungsgemäß zwei weitere Zahlen jenseits der 800er-Marke platzierten, den Rückstand im Vergleich mit Ingo Vernau (767/1) und Christian Weeg (780/3) in einen 58-LP-Vorsprung der Gäste drehten und auch in Sachen Einzelwertung einen großen Schritt in Richtung Wettenbergs Minimalziel »Punktgewinn« machten.

Die Hoffnung des Tabellenführers, den in den beiden ersten Blöcken erzielten Spielstand über die Ziellinie zu retten, zerschellte bereits nach den ersten 30 Würfen des Schlussblocks. Hier holte sich der KSC unerwartet rasch die Führung mit zwei dicken 200er-Bahnen zurück, denen Wettenberg nichts entgegen zu setzen hatte. Dieses Plus gaben die KSC-Liberos Uwe Reuschling (830/7) und Lars Wiegandt (844/11) nicht mehr aus den Händen. Wie bereits in Block eins, so dominierte auch im letzten, entscheidenden Bock der KSC, da bei Wettenberg Christian Lenz (789/4) und Kai Göbler (773/2) nicht ihren besten Tag erwischten.

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