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Derby Nummer eins

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Einer der Matchwinner beim Heimsieg über den RSV Weyer: Auf die Tore von Ufuk Ersentürk (r.) wird es aus Kinzenbacher Sicht auch im Derby beim FC Cleeberg wieder ankommen. © PeB

Gießen. Bereits in der zweiten Wochen nach Rückrundenstart kommt es in der Fußball-Verbandsliga-Mitte zum ersten heimischen Derby. Für den FC Cleeberg ist es der verspätete Rückrunden-Start, nachdem die Auftaktpartie am vergangenen Wochenende beim FC Waldbrunn wegen einiger Corona-Fälle ausfallen musste. Und für den Gast SG Kinzenbach gilt es, den 2:

1-Erfolg über den RSV Weyer zu bestätigen. Die Partie wird am Sonntag um 16 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Langgöns-Oberkleen angepfiffen.

FC Cleeberg - SG Kinzenbach (So., 16 Uhr)

Mit 19 Punkten auf dem 14. Tabellenrang, einem möglichen Abstiegsplatz, und dazu eine äußerst schwierige Vorbereitung wegen einiger Corona-Fälle im Team und im Umfeld - FC-Trainer Daniel Schäfer ist nicht zu beneiden, zumal die Auftaktpartie in Waldbrunn ausgefallen war und keine Aufschlüsse über den aktuellen Leistungsstand der »Raubritter« geben konnte. »Aber dadurch, dass wir spielfrei hatten, sind Spieler wie Huisgen, Hocker und Berledt wieder einsatzfähig geworden. In dieser Woche waren wieder 18 bis 19 Spieler im Training, da habe ich mehr Möglichkeiten. Deshalb bin ich optimistisch, gegen Kinzenbach eine schlagkräftige Truppe auf den Platz zu bekommen. Wir haben noch etwas aus dem Hinspiel, das beim 1:4 unsere schlechteste Partie war, gutzumachen. Wir müssen dem aggressiven Pressing und der großen Körperlichkeit der Kinzenbacher, die ein sehr erfahrenes Team haben, standhalten und nicht nur lange Bälle schlagen. Da sind sie uns überlegen«, hat Schäfer diesmal »einen Sieg im Hinterkopf«.

Eine Niederlage im Mittelhessen-Derby, in dem auf Cleeberger Seite die erkrankten Moritz Riedel und Raphael Bause fehlen, würde die Tabellensituation allerdings noch weiter verschlechtern.

Die Kinzenbacher haben sich dagegen mit dem 2:1-Auftakterfolg über den RSV Weyer, der zwar spät durch den Treffer von Henrik Keller zustande kam, aber insgesamt nicht unverdient war, etwas Luft zu den Abstiegsplätzen verschafft. »Unsere Vorstellung war zwar nicht das Gelbe vom Ei, aber im ersten Spiel war nur der Sieg wichtig - und den haben wir geschafft«, sieht es SG-Coach Oliver Dönges positiv und »hofft auch im zweiten Spiel auf drei Punkte«. Dabei weiß der 47-Jährige, »dass wir uns in der Vergangenheit gegen Cleeberg immer schwergetan haben«. Daher erwartet der Kinzenbacher Übungsleiter auch für die Partie am Sonntag »eine enge Kiste«.

Ein besonderes Augenmerk soll seine Defensive auf FC-Torjäger Sebastian Greb werfen, der mit bisher elf Treffern Cleebergs bester Schütze ist. Personell hat sich die Situation gegenüber der Vorwoche nicht geändert, Yannik Mohr und Gian Nicolai fallen wegen Verletzungen weiter aus.

Aufgebot des FC Cleeberg: Misgaiski, Hellhund, Berledt, Weidner, Löw, Huisgen, Dörr, Rosenkranz, Hocker, S. Kranz, Trivilino, Brandl, Greb, Gross, Umsonst.

Aufgebot der SG Kinzenbach : N. Mohr, Flechtner, Yildirim, Yener, Anker, Jörg, Schmidt, Ersentürk, Ried Güngör, Akin, Keller, Mark, Pantke, R. Sajonz, P. Sajonz, Alber.

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