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Derby zur rechten Zeit

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Dutenhofen (flo). Zum Schluss der Hinrunde haben die Drittliga-Handballer der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen noch einmal mächtig Boden gut gemacht. Vier Spiele am Stück sind die Grün-Weißen ungeschlagen, haben sieben von möglichen acht Punkten geholt. Der Lohn: Die Truppe von Axel Spandau startet auf einem Nichtabstiegsplatz in die Rückrunde, zu deren Auftakt die Mittelhessen am Samstag (19.

30 Uhr) den TV Gelnhausen in der Sporthalle Dutenhofen zu Gast haben.

HSG Dutenhofen/M. - TV Gelnhausen (Samstag, 19.30 Uhr)

»Zum Ende hin haben wir wirklich sehr gute Leistungen gebracht. Das müssen wir in der Rückrunde wiederholen, um in sicheres Fahrwasser zu kommen«, sagt Spandau. Wohlwissend, wie eng die Teams beieinander sind. Mit 11:15 Punkten ist Dutenhofen einerseits zwar selbst vom Rangsechsten TuS Dansenberg nur vier Zähler entfernt, andererseits jedoch ist der Vorsprung auf den aktuellen Relegationsplatzinhaber Friesenheim-Hochdorf (10:16) arg überschaubar.

Klar ist auch: Das Startprogramm in die zweite Hälfte der Saison hat es in sich. In den verbleibenden drei Spielen dieses Kalenderjahres treffen die Grün-Weißen auf drei Top-Teams. Nämlich zuhause auf den Dritten TV Gelnhausen, auswärts auf den Vierten TSG Haßloch, abschließend wieder in eigener Halle auf den Spitzenreiter TuS Ferndorf. In der Hinrunde verlor die Spandau-Sieben diese Duelle allesamt.

Doch Bange machen gilt nicht. »Warum sollten wir sagen, dass das nicht unsere Kragenweite sei?«, gibt sich der HSG-Trainer angriffslustig. »Gerade gegen Gelnhausen und Haßloch hatten wir in der Vorrunde Ergebnisse, die wir gerne korrigieren wollen.«

Keine ganz einfache Aufgabe gegen die jungen Wilden aus Gelnhausen. Denn die Rot-Weißen begeistern mit Hochgeschwindigkeits-Handball. Dies auch trotz der Tatsache, dass Spielmacher Jonathan Malolepszy verletzungsbedingt seit Wochen allenfalls sporadisch zur Verfügung steht.

»Gelnhausen spielt mit Sicherheit den schnellsten Handball der Liga, sie halten diese Intensität über 60 Minuten hoch«, weiß Spandau, der voraussichtlich auf Torhüter Lorenz Rinn (beruflich verhindert) verzichten muss.

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