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Derbyzeit in der Oberliga

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Gießen (mol). Am Sonntagabend gastiert die TSG Leihgestern in der Frauenhandball-Oberliga in der Rabenau und möchte die Tabellenführung der Klasse auch bei der HSG Lumdatal behaupten. Nach zwei Siegen aus zwei Heimspielen möchte die HSG Kleenheim-Langgöns diesen Trend am Sonntag fortsetzen und befindet sich in der Partie gegen Aufsteiger und Schlusslicht TGB Darmstadt klar in der Favoritenrolle.

Spielfrei ist die HSG Wettenberg.

HSG Kleenheim-Langgöns - TGB Darmstadt (Sonntag, 17 Uhr, Weidig-Sporthalle Oberkleen): Nach der ersten Saisonniederlage in Kirchhof (29:36), bei der den Kleebachtalerinnen aber praktisch ein Drittliga-Team gegenüberstand, sind die Voraussetzungen diesmal völlig andere, denn die Darmstädterinnen spielten in der Vorsaison noch in der Landesliga Süd und müssen nach vier Spielen noch auf den ersten Pluspunkt warten. »Die Tabellensituation ist so, dass wir die Favoritenrolle annehmen müssen. Wegen der Ausfälle von Franzi Dietz und Emelie Bachenheimer (leicht angeschlagen) müssen wir uns aber auch neu erfinden. Besonderes Augenmerk richten wir auf die wurfgewaltigen Rückraumspielerinnen Darmstadts. Unser Ziel ist, dass wir auch ohne Franzi Dietz schwungvoll in die zweite Welle und zu einfachen Toren kommen«, hofft Saul, der aufgrund der Ausfälle Unterstützung aus der Landesliga-Mannschaft bekommt. »So lernen auch die ganz jungen Spielerinnen, Verantwortung zu übernehmen.«

HSG Lumdatal - HSG Leihgestern (Sonntag, 18 Uhr, Lumdatalhalle Londorf): Zum ersten Duell zweier Vertreter aus dem heimischen Handballbezirk kommt es in dieser Saison am Sonntagabend in Londorf. In dieses gehen die Gastgeberinnen mit der ersten Saisonniederlage (15:21 bei der TSG Eddersheim II) im Gepäck, wollen sich diesmal aber besser verkaufen. »Leihgestern hat für mich die individuell beste Mannschaft der Liga und verfügt mit Leonie Nowak über die mit Abstand beste Kreisläuferin. Daher gilt es eine kompakte Abwehr zu stellen und die Achse Clausius-Nowak in den Griff zu bekommen. Wir brauchen auch ein gutes Umschaltspiel und müssen unser Angriffsspiel steigern, um überhaupt eine Chance zu haben«, so HSG-Trainer Marcel Köhler, der sich auf das Derby freut und eine große Zuschauerzahl erhofft. Fehlen werden Lumdatal Pia Hümmerich und Antonia Fürst, der Einsatz von Kim Fuhrländer nach Fingerbruch entscheidet sich kurzfristig.

Mit vier Siegen aus vier Spielen und einem klaren 31:20-Erfolg gegen Fritzlar II im Rücken reist die TSG Leihgestern ins Lumdatal, Jonna Jensen sieht aber den Drittliga-Absteiger in der Vorderhand. »Ob dieser Tatsache und des Heimvorteils sehe ich Lumdatal schon in der Favoritenrolle. Nichtsdestotrotz wollen wir auch dort versuchen, einen Sieg einzufahren und die Punkte mitzunehmen«, so die TSG-Übungsleitern. Dieser macht allerdings die immer länger werdende Verletztenliste Sorgen, denn neben Lara Eiskirch und Freya Welchert wird nun auch Isabell Faber nach einer Hand-OP mehrere Monate ausfallen.

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