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Die letzte Dienstreise in der 3. Liga

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Lumdatal (mol). Vorerst zum letzten Mal begeben sich die Handballerinnen der HSG Lumdatal auf Drittliga-Auswärtsreise.

Ibbenbürener SpVg. - HSG Lumdatal (Samstag, 18 Uhr)

Nachdem am vergangenen Sonntag trotz guter Leistung gegen Tabellenführer PSV Recklingshausen inklusive eines Punktgewinns (23:23) feststand, dass es für den Klassenerhalt nicht mehr reicht, will das Team von Marcel Köhler die letzte Fahrt dennoch genießen und am Samstag (18 Uhr, Sporthalle Ost) nach Möglichkeit bei der Ibbenbürener SpVg. 08 noch einen Sieg einfahren. Zumal dieser den Schütz, Müller und Co. im Hinspiel auf den letzten Metern noch aus den Händen glitt.

Mit 24:21 führten die Lumdatalerinnen nämlich vor wenigen Wochen in ihrer Heimpartie nach gut 50 Minuten, mussten aber am Ende noch eine 27:29-Niederlage einstecken. Auch ein Grund dafür, warum die HSG nun keine Chance mehr auf den Ligaverbleib besitzt, Ibbenbüren bei aktuell 8:8 Punkten aber noch die Möglichkeit hat, die Klasse zu halten. Dafür braucht es aber sicherlich noch zwei Siege in den letzten beiden Spielen.

»Daher stehen sie sicherlich unter Druck, während wir befreit aufspielen können. Wir wollen gerne noch einen Auswärtssieg feiern«, will Köhler mit seinem Team an den starken Auftritt beim Königsborner SV (29:20) anknüpfen. Lumdatals Trainer sieht beim Gegner eher das Kollektiv im Vordergrund stehen, die eine herausragende Spielerin, die beispielsweise aus dem Rückraum für einfache Tore verantwortlich zeichnet, hat Ibbenbüren nicht.

Gute Kollektiv

»Sie wollen gerne in den Neunmeterraum und ins Eins-gegen-Eins kommen. Daher müssen wir in der Abwehr wieder äußerst kompakt stehen«, so Köhler, der hinsichtlich des eigenen Angriffsspiels noch ergänzt. »Ibbenbüren stellt einen körperlich starken Innenblock, weshalb es uns gelingen muss, diesen in Bewegung zu bringen. Aufpassen müssen wir aber, weil die Außen immer wieder auf Ballgewinne spekulieren. Die Zahl der technischen Fehler niedrig zu halten, ist daher wieder entscheidend!«

Verzichten müssen die Lumdatalerinnen am Samstag wohl auf Hanna Schwabauer, die sich gegen Recklinghausen eine Knieverletzung zuzog. Eine Diagnose steht noch nicht aus, »aber wir hoffen natürlich sehr, dass es nichts Schlimmes ist« (Köhler).

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