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Die Lex Pohlheim lautet: Auf zum Matchball!

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Gießen. Während die HSG Kleenheim-Langgöns ihrem Duell in der Meisterrunde der Männerhandball-Oberliga gegen Obernburg entspannt entgegensehen kann, geht es bei den weiteren heimischen Vertretern noch um einiges.

So geht die HSG Pohlheim als Tabellenführer und damit sicherlich mit positivem Druck in das Heimspiel gegen Dotzheim und will den vorletzten Schritt in Richtung Aufstieg machen. Um seine Chance auf den Klassenerhalt noch zu wahren, muss die HSG Wettenberg am kommenden Wochenende gegen das Schlusslicht der Abstiegsrunde aber definitiv siegen.

Aufstiegsrunde

HSG Pohlheim - TuS Dotzheim (Samstag, 20 Uhr, Sporthalle Holzheim): Rein rechnerisch könnten die Pohlheimer sich schon am Wochenende bei einem eigenen Erfolg und Patzern der Konkurrenz zum Meister küren, aufgrund der Heimspiele der Verfolger gegen die Staffelschlusslichter ist davon aber nicht auszugehen.

Was an der HSG-Ausgansposition aber nichts ändert, denn mit einem Heimerfolg könnte man sich den ersten Matchball für die Partie in Offenbach holen. »Natürlich wissen wir, dass uns rechnerisch noch drei Punkte fehlen, aber mit dem Rechnen und dem Schauen auf die Spiele der Konkurrenz beschäftigen wir uns nicht. Unser Ziel war und ist es, alle Spiele in dieser Meisterrunde zu gewinnen. Deshalb schauen wir auf uns und wollen daher auch die Partie am Samstag zu unseren Gunsten entscheiden«, sagt Andy Lex.

Der HSG-Coach hat natürlich beobachtet, dass Dotzheim zuletzt oftmals dezimiert angetreten ist. »Das macht es manchmal allerdings eher schwerer als leichter. Dennoch sind wir der klare Favorit und wollen unsere makellose Heimbilanz weiter ausbauen!«

HSG Kleenheim-Langgöns - TuSpo Obernburg (Sonntag, 17 Uhr, Weidig-Sporthalle Oberkleen): Eine starke Leistung boten die personell geschwächten Kleebachtaler am vergangenen Wochenende, mussten bei Topteam Offenbach-Bürgel am Ende aber eine unglückliche 29:30-Niederlage einstecken.

Personalsorgen

Doch die Personalprobleme bleiben bestehen, Rückkehrern stehen weitere Ausfälle gegenüber. »Das Gute ist, dass gerade die jungen Spieler unglaublich viele Spielanteile bekommen und zuletzt auch gezeigt haben, dass sie sich unglaublich gut in dieser Saison entwickelt haben. Und das war ja unser Ziel für die Aufstiegsrunde«, sieht Wendlandt die Sache dennoch optimistisch, erwartet aber auch am Sonntag eine Herkulesaufgabe. »Obernburg ist eine kämpferisch sehr starke Mannschaft mit einer sehr stabilen und variablen Deckung, die zwischen mehreren Systemen wechseln kann. Im Angriff haben sie vor allem mit Raab, Göpfert und Markert drei sehr gefährliche Rückraumspieler!«

Abstiegsrunde

HSG Wettenberg - RW Babenhausen (Samstag, 20 Uhr, Sporthalle der Gesamtschule Gleiberger Land): Nach drei Siegen zum Auftakt der Abstiegsrunde mussten die Wettenberger zuletzt zwei Auswärtsniederlagen. hinnehmen. Weil die Spandau-Sieben sowohl bei der TSG Münster (23:27) als auch bei Umstadt/Habitzheim (21:27) unterlag, hilft gegen Babenhausen, das bislang nur einen Punkt aufweist, nur ein Erfolg.

»Ein Sieg ist auf jeden Fall Pflicht, um überhaupt noch eine Chance zu haben. Auf die Rückraumspieler Pieroth und Eck gilt es besonders zu achten, ebenso auf Linksaußen Habenicht. Zudem stellt Babenhausen eine sehr unkonventionelle 3:2:1-Abwehr, die es zu bespielen gilt«, so der HSG-Coach, der in der wichtigen Partie aber nicht aus dem Vollen schöpfen kann. Neben den Langzeitausfällen werden auch Luca Weber wegen einer Armverletzung und Top-Torjäger Tom Wanke krankheitsbedingt fehlen.

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