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Die nächste große Chance

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Pohlheim (mol). Groß war die Erleichterung im Lager der Drittliga-Handballer der HSG Pohlheim, als am vergangenen Samstag beim 32:29 gegen Waldbüttelbrunn der erste Erfolg in der neuen Spielklasse eingefahren werden konnte.

HSG Friesenheim-H. II - HSG Pohlheim (Samstag, 19 Uhr)

Doch nach dem Sieg, durch den sich die Mannen von Andi Lex auf drittletzten Platz verbessert haben, soll vor dem nächsten Sieg sein, wartet mit dem Gastspiel bei der mHSG Friesenheim-Hochdorf II doch nun der Tabellenvorletzte und damit ein weiteres »Vier-Punkte-Spiel«. Anwurf zur sechsten Partie in Staffel Südwest ist für die Mittelhessen am Samstagabend um 19 Uhr im Sportzentrum in Hochdorf-Assenheim.

»Es war ein Muss-Spiel für uns, dementsprechend war es kein schönes Handballspiel. Es war mir auch egal, denn letztlich ging es nichts anderes als um die zwei Punkte, die wir meiner Meinung nach verdient und nach großem Kampf auch geholt haben. Wir haben weniger Fehler gemacht als in den ersten Spielen, vor allem in der Crunchtime gar keine. Das war der Garant für den Sieg«, blickte Lex auf die vergangene Partie zurück, in dem sich sein Team nach dem 29:29 (56.) noch den Heimerfolg erkämpfen konnte.

Wie die Pohlheimer, so weist auch die Bilanz des Teams aus Friesenheim und Hochdorf derzeit 2:8 Punkte auf. Mit dem einzigen Saisonsieg gelang dem Team aus Rheinland-Pfalz aber ein echter Coup, dem bisherigen Tabellenzweiten HSG Rodgau Nieder-Roden (8:2 Punkte) wurde am zweiten Spieltag beim 25:22 die bislang einzige Saisonniederlage beigebracht.

In Gelnhausen (27:33), gegen Haßloch (17:24) und in Ferndorf (23:31) folgten für das Team von Trainer Gabriel Schmiedt aber zuletzt drei Niederlagen in Folge. Eine leichte Aufgabe erwartet Pohlheims Trainer freilich nicht, eine Chance auf die nächsten Punkte sieht der Übungsleiter aber dennoch. »Wir rechnen uns durchaus etwas aus, tabellarisch ist Friesenheim-Hochdorf absolut ein Team auf Augenhöhe. Wir werden alles daransetzen, auch dort etwas Zählbares mitzunehmen. Wir wollen auf das Spiel gegen Waldbüttelbrunn aufbauen und wieder weniger Fehler machen als zuvor«, beschreibt Lex.

Dieser lag unter der Woche mit Fieber im Bett, sodass Co-Trainer Jan Wüst die Übungseinheiten übernommen hatte. Der HSG-Coach hofft aber, bei der Partie am Wochenende dabei sein zu können. Die Spieler wiederum sind alle an Bord.

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