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Die nächste hohe Hürde

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Gießen (grm). Seit dem 72:70 zum Auftakt gegen den TuS Lichterfelde kassierten die Bender Baskets Grünberg in der 2. Damen-Basketball-Bundesliga Nord drei Niederlagen in Serie. Dabei zeigte das Team von Coach René Spandauw durchaus positive Ansätze, aber offenbarte ebenfalls, dass es dem Kader an Tiefe fehlt - vor allem beim Scoring. Mit dem Gastspiel bei den Veilchen BG 74 (Samstag, 19 Uhr) wartet nun die nächste schwierige Aufgabe.

Veilchen BG 74 - B. B. Grünberg (Sa., 19 Uhr)

Die Veilchen gewannen ihre ersten drei Spiele, wobei sie ihre Gegner stets unter 50 Punkten hielten. Im Spitzenspiel gegen die Astroladies Bochum (62:68) zogen sie jedoch den Kürzeren: Zwar entschieden die BG-Damen das Rebound-Duell deutlich für sich, aber leisteten sich auch 28 Turnover und trafen nur drei von 18 Dreiern. Mit Annika Oevermann und Vasiliki Karambatsa scoren zwei Spielerinnen im Schnitt zweistellig.

»Sie sind ein schwer zu bespielender Gegner, der noch dazu Heimvorteil hat. Dennoch werden wir alles versuchen, um das Spiel zu gewinnen«, betont Spandauw, der auf Nina Horvath (Mittelhandbruch) verzichten muss und dem noch dazu der Ausfall von Sixta Herzberger, Arianka Koszewski und Linn Villwock droht. Ein Trainingsschwerpunkt war das Spiel gegen eine Zonen-Defense: »Wir haben da einige gute Sachen, aber haben auch festgestellt, dass sie nicht gereicht haben. Von daher werden wir am Wochenende etwas Neues ausprobieren. Wichtig ist, die Würfe zu treffen. Du kannst geniale Angriffe spielen, aber es nutzt alles nichts, wenn du am Ende nicht punktest.«

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