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Die Rückkehr der Stars

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Für die Eintracht zurück auf dem Platz: Filip Kostic. © dpa

Frankfurt (pep). Das erste (für die Medien) öffentliche Training von Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt im neuen Jahr hat für die Beobachter ein paar Erkenntnisse gebracht. Zum einen, dass die Adler für das Heimspiel am Samstag gegen den VfL Wolfsburg personell gut aufgestellt sind.

Das Lazarett hat sich schnell geleert, Engpässe gibt es kaum noch. Mit Daichi Kamada und Filip Kostic haben sich zwei Spieler zurückgemeldet, die zuletzt beim 3:2 in Stuttgart noch gefehlt hatten. Sebastian Rode, Djibril Sow und Tuta, die gegen die Schwaben mit Blessuren ausgewechselt werden mussten, waren ebenfalls wieder dabei. Gefehlt haben nur Torwart Diant Ramaj (Meniskusoperation), Ragnar Ache (Muskelverletzung) und Makoto Hasebe. Aber auch der Japaner verkündete gute Nachrichten. »Ich wurde heute (Dienstag) aus dem Krankenhaus entlassen«, schrieb der mit 38 Jahren älteste Bundesligaspieler auf Instagram. »Ich hoffe, dass ich bald wieder auf das Spielfeld zurückkehren kann.« Hasebe hatte sich bei einem Zusammenprall mit Torwart Kevin Trapp eine Verletzung des Brustkorbes zugezogen. Ob ein Bruch vorliegt oder »nur« Prellungen ist noch nicht bekannt.

Dreierkette steht

Auch ohne Hasebe hatte Oliver Glasner mehr als zwei komplette Mannschaften für ein internes Trainingsspiel auf dem Platz. Der Frankfurter Trainer machte auch kein großes Geheimnis daraus, wer Hasebe in den nächsten Wochen ersetzen soll. Martin Hinteregger wird in der Mitte der Dreierkette spielen, rechts neben ihm Tuta, links Evan Ndicka. Da herrschte also Klarheit.

Einige andere personelle Fragen wird Glasner erst am Ende der Trainingswoche beantworten. Kostic und Rode durften ein paar Minuten früher aufhören, sie sollten nicht gleich wieder voll gefordert werden. Beide hatten aber sichtlich keine ernsthaften Probleme mehr. Ob es gerade für Kostic nach einer starken Grippe schon reicht, um von Anfang zu spielen, ist noch offen. Das werden erst die nächsten beiden Tage zeigen. Die ganz große Not herrscht nicht, denn Christopher Lenz war in Stuttgart ein ausgezeichneter Vertreter von Kostic.

Auch das Mittelfeld ist überbesetzt

Ganz besonders im Mittelfeld gibt es eine ziemlich große Auswahl, nachdem Kristijan Jakic zu alter Stärke zurückgefunden und Ajdin Hrustic einen tollen Einsatz als »Joker« hatte. Die Stammbesetzung mit Rode und Sow hat also Konkurrenz, nur zwei aus dem Quartett der »Sechser« und »Achter« werden in der Anfangself Berücksichtigung finden können. Wie prall der Kader aktuell mal wieder gefüllt ist, zeigt auch, dass mit Erik Durm und Aymen Barkok zwei Profis über weite Strecken auf dem Nebenplatz trainieren mussten.

Und noch eine Erkenntnis des Augenscheins der Übungseinheit: Sam Lammers ist tatsächlich beim Training deutlich besser und effektiver als in seinen Einsätzen am Wochenende. »Richtig gut« habe der Holländer trainiert, hatte der Frankfurter Trainer schon vor zwei Wochen gesagt. Das galt auch für diesen Mittwoch. Lammers war sehr gut eingebunden ins Spiel, erzielte zwei schöne Tore und nährte die Hoffnung, dass auch bei ihm noch eine positive Entwicklung zu erwarten sein könnte.

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