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Die Tür geht weit auf

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Der Blick von Yannick Ribbecke geht steil nach oben. Im doppelten Sinne. © Schepp

Gießen (cnf). Die Korbjäger von Lich Basketball haben am Samstagabend mal so richtig laut an der Pforte zur 1. -Regionalliga geklopft: Der heimische Primus der 2. Regionalliga Südwest setzte sich im Spitzenspiel gegen den rangzweiten TuS Makkabi Frankfurt klar mit 106:79 durch und hält somit fünf Spieltage vor Saisonende alle Trümpfe für die Liga-Beförderung selbst in der Hand - zumal der direkte Vergleich mit Verfolger Makkabi nun gewonnen wurde.

Lich Basketball - M. Frankfurt 106:79

»Ich hätte das nicht so deutlich erwartet, aber dass es so ist, freut mich umso mehr«, so ein zufriedener LB-Headcoach Viktor Klassen nach dem starken Triumph gegen die zuvor erst einmal sieglosen Gäste vom Main, denen mit Cedric Quarshie und Chris Reinhard allerdings zwei nicht ganz unwichtige Akteure fehlten. »Nichtsdestotrotz war das ein sehr guter Gegner, aber wir haben unser Ding durchgezogen«, merkte Klassen an.

Die Hausherren dominierten die Anfangsphase (14:7, 7.) und sicherten sich den ersten Durchgang beim Stand von 27:19 (10.). Im nachfolgenden Viertel agierte Lich im Ballvortrag sowie beim Passen etwas nachlässig und leistete sich einige Turnover gegen physisch druckvoll dagegenhaltende Frankfurter. Offensiv lief es beim Klassen-Team aber weiterhin rund (50:40, 20.).

Im dritten Quarter spielte die Heimmannschaft etwas konzentrierter und aggressiver auf und bekam die Ballverlust-Probleme in den Griff. Jedoch bereitete nun der ProA-erfahrenen Flügelspieler Dominique Uhl, der allein in dieser Sequenz zehn seiner insgesamt 18 Treffer markierte, zunehmend Schwierigkeiten.

Doch Lich ließ nicht locker und konnte sich bis zum Schlussakt wieder besser auf Uhl - dem dort keine Punkte mehr vergönnt waren - einstellen. »Da haben wir gezeigt, dass wir zurecht oben stehen. Die Jungs waren heiß und konzentriert«, lobte Klassen die Darbietung seiner Schützlinge binnen der finalen zehn Minuten. Auch während einer hitzigen Schlussphase, in der die Messe eigentlich schon entschieden war und Makkabi mehrere technische Fouls kassierte, blieben die Hausherren besonnen. »Ich bin froh, dass sich die Jungs das nicht haben nehmen lassen. Auf jeden Fall meinen Glückwunsch an sie. Das gibt uns noch einmal richtig Selbstvertrauen«, so der Licher Headcoach.

Lich Basketball: Bölke, Chromik 5/1, Hoxhallari 11/2, Hungenberg 6, Jakob 10, Keller 7/1, Pompalla 12/3, Ribbecke 22/1, Roith 4, Schweizer 11/2, Wagner 18/1.

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