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Die ungeliebten Eispiraten

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Keine guten Erinnerungen: EC-Goalie Felix Bick (l.) kassiert einen Treffer des Crimmitschauers Patrick Pohl. Foto: chuc © chuc

Bad Nauheim (wbe). Zum Auftakt des zweiten Teils der Hauptrunde in der Deutschen Eishockey-Liga 2 steht das letzte »normale« Wochenende auf dem Programm, ehe dann zum Jahreswechsel mit sieben Spielen innerhalb von 17 Tagen der ohnehin dicht getaktete Zeitplan noch weiter verdichtet wird. Für die DEL2-Teams richtet sich der Blick aber erst einmal auf das Wochenendprogramm.

Für den EC Bad Nauheim bedeutet dies zunächst am Freitag um 20 Uhr die Auswärtsaufgabe bei den ungeliebten Eispiraten aus Crimmitschau, ehe dann am Sonntag bereits um 14 Uhr auf eigenem Eis das Duell gegen den DEL-Absteiger Krefeld Pinguine absolviert wird.

»Schon wieder Crimmitschau« sagen die EC-Fans und verweisen auf die beiden Schlappen gegen die Westsachsen, die beim 8:1 dem EC bislang die höchste Saison-Niederlage beigebracht haben und zuletzt am vergangenen Sonntag beim 2:5 erneut für eine große Enttäuschung im Bad Nauheimer Lager sorgten.

»Wir haben gegen die Eispiraten etwas gutzumachen und da kommt das direkte Rückspiel durchaus gelegen«, sagt EC-Headcoach Harry Lange, der allerdings von seinem Team eine andere Einstellung fordert. »Ich will eine Reaktion meiner Spieler sehen. Die Leichtfertigkeit, mit der wir zuletzt agiert haben, muss sich jedenfalls ändern«, erklärt der Deutsch-Österreicher.

Am Sonntag hat der EC mit den Krefeld Pinguins eine Mannschaft zu Gast, die den Wiederaufstieg in die DEL plant, aber den eigenen Ansprüchen bislang nicht immer gerecht geworden ist. »Ich denke, die Krefelder sind leichter Favorit, aber das interessiert mich eigentlich gar nicht. Wir müssen auf uns selbst schauen und wenn wir die Leistung bringen, können wir jeden Gegner in dieser Liga schlagen«, gibt sich Lange vor dem Heimspiel gegen den DEL-Absteiger selbstbewusst.

Einziges Manko könnte bei den Badestädtern die personelle Situation sein. Kevin Schmidt und Patrick Seifert fehlen weiterhin. Der Einsatz von Leo Hafenrichter und den erkrankten Andreas Pauli und Marius Erk ist offen, Pascal Steck ist verletzt und Kevin Niedenz wird in Köln gebraucht. »Am Donnerstag hatte ich gerade einmal vier Verteidiger und neun Stürmer im Training«, klagte Lange.

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