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»Die Warriors von Lich«

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Lich (cnf). Fulminanter kann man nicht ins neue Jahr starten: In der 2. Basketball-Regionalliga Südwest (Nord) feierte der heimische Spitzenreiter Lich Basketball einen satten 122:84-Heimerfolg gegen den TV Bad Bergzabern. Die Gäste von der Weinstraße waren personell allerdings stark dezimiert angereist und konnten, inklusive Spielertrainer, auf lediglich sieben Mann zurückgreifen.

Lich Basketball - Bad Bergzabern 122:84

»Nach so einer langen Pause waren wir so offensivstark wie noch nie. Wir waren die Golden State Warriors von Lich«, schmunzelte LB-Headcoach Viktor Klassen nach dem imposanten Offensivfeuerwerk seiner Farben.

In der Vorwärtsbewegung waren die Mittelhessen von Beginn an auf der Höhe, lediglich defensiv lag noch etwas Sand im Getriebe. »Da hat man schon gemerkt, dass wir zuletzt im Training nicht immer vollzählig waren«, analysierte Klassen, dessen Team nach dem ersten Viertel zunächst einmal mit 26:33 zurücklag. Vor allem TV-Mann Jeremy Black, der 19 seiner 21 Punkte im Auftaktabschnitt ablieferte, bereitete den Wetterstädtern Probleme.

Erst im zweiten Quarter bekam Lich Jeremy Black besser in den Griff, generell erfolgte die LB-Defensivarbeit nun immer konzentrierter, während die »Abteilung Attacke« auf Hochtouren lief.

Bis zur Halbzeitsirene hatte das Klassen-Team, das die Partie inzwischen gedreht hatte, bereits 65 Zähler markiert. Von diesen stemmten alleine Yannik Ribbecke und Felix Schweizer 40 Punkte.

Vornehmlich gelesen wurde die Messe im dritten Durchgang (91:73, 30.), in dem Lich Basketball vor allem von außen glänzte. Generell erwischtem die Hausherren bei den Distanzwürfen einen Sahnetag und versenkten gleich 24 Drei-Punkte-Versuche - bei einer Quote von über 50 Prozent.

Defensiv gesteigert

Zu Beginn des finalen Abschnitts wirbelten die Gastgeber schließlich noch einen 12:0-Run auf den Court (103:73, 33.) und sorgten somit endgültig für klare Verhältnisse. »Danach hat eigentlich nur noch die zweite Fünf gespielt. Die haben das auch sehr gut gemeistert«, so Viktor Klassen, der sich natürlich sehr zufrieden zeigte: »Wir haben verdient gewonnen und uns defensiv von Viertel zu Viertel gesteigert.«

Lich Basketball: Chromik, Hungenberg 4, Pompalla 5, Keller 12, Wagner 9, Schweizer 28, Hoxhallari 14, Roith 18, Ribbecke 32, Jakob, Bölke.

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