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Dietrich schießt TSG in nächste Runde

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Erlebt eine Partie, in der seine Farben klar unterliegen: SVA-Trainer Yves Lohwasser. © Bär

Gießen. Am Wochenende hat das Achtelfinale des Gießener Fußball-Kreispokals seine Fortführung gefunden. Während Kreisoberligist FSG Grünberg/Lehnheim/Stangenrod beim klassentieferen SV Annerod wenig Probleme hatte, kam es beim Kreisoberliga-Duell in Leihgestern zu einer Entscheidung im Elfmeterschießen.

TSG Leihgestern - SG Treis/Allendorf 3:2 n.E. (2:0, 2:2, 2:2 n.V.): Für einen fulminanten Auftakt sorgten die Platzherren vor 60 Zuschauern in den Anfangsminuten, als Niklas Port (5.) sowie Tim Horvath (7.) eine frühe 2:0-Führung herausschossen.

Die Gäste brauchten bis Mitte der Halbzeit, um durch Matthias Leinweber (24.) den Anschlusstreffer zu markieren. Der hatte unübersehbar einen Riss im Leihgesterner Spiel zur Folge. Nur 180 Sekunden später konnte Marcel Grieb zum 2:2-Ausgleich treffen. Die Lumdataler kamen nun immer stärker auf, sodass TSG-Schlussmann Felix Faust dreifach in Minute 30, 36 und 40 Kopf und Kragen riskieren musste, um einen Rückstand zu verhindern.

In den zweiten 45 Minuten konnte Leihgestern den Vorwärtsdrang der Gäste besser im Zaum halten, dennoch bot sich Treis die eine oder andere Chance. In der vorletzten Minute scheiterte Heimakteur Christoph Dietrich nach Vorarbeit von Tim Horvath im Treiser Sechzehner, als er das Spielgerät im Rückwärtsfallen knapp über den Kasten hob.

In der folgenden Verlängerung zeigten sich beide Seiten auf Augenhöhe, Gästeakteur Fatih Köse scheiterte per Pfostentreffer ebenso knapp wie Dietrich auf der Gegenseite. In Minute 113 flog ein Treiser Schuss am langen Pfosten vorbei. Wichtig im anschließenden Elfmeterschießen war, dass TSG-Keeper Faust den ersten wie den letzten Schuss der Gäste parierte. Für die TSG trafen Daniel Weber, Tim Horvath und Christoph Dietrich. Letzterer sorgte für die Entscheidung. Für Treis waren lediglich Keeper Niklas Hettche und Noel Barr erfolgreich.

SV Annerod - FSG Grünberg/Lehnheim/Stangenrod 0:5 (0:1): Aus leicht abseitsverdächtiger Position markierte Marvin Erb per Heber die Führung für die Gallusstädter. Die von etlichen Verletzungssorgen und sonstigen Ausfällen geplagten Gastgeber hatten es gegen die favorisierten Gäste äußerst schwer, zu hochkarätigen Chancen zu kommen. Fast wie ein Nackenschlag wirkte das 0:2 von Fabian Sinnhöfer, der durch einen Steckpass zum Schuss kam, nur 60 Sekunden nach Wiederanpfiff.

Spätestens mit dem 0:3 durch Marvin Helm war dem A-Ligisten der Stecker gezogen. Der Rest war durch Tobias Gerneth und Chris Koziol für den Kreisoberligisten reine Formsache und fiel nach Aussage von SV-Pressewart Dirk Luley etwas zu hoch aus. Der Anneröder Rekonvaleszent Nicolas Smayek, der sich gerade nach langer Verletzung zurückgekämpft hatte, sollte die Partie in unguter Erinnerung behalten, da er sich einen Kreuzbandriss zuzog.

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Klares Kräfteverhältnis auf dem Platz: Der Grünberger Lukas Turschner weiß sich gegen mehrere Gegenspieler durchzusetzen. © Bär

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