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Doppelt gefordert

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Gießen (mol). Gleich doppelt gefordert ist in der Frauenhandball-Oberliga an diesem Wochenende die TSG Leihgestern, die heute zunächst den TV Hüttenberg zum Derby empfängt und am Sonntagabend nach Schauenburg reisen muss. Eine wichtige Heimpartie wartet am Samstagabend auf die HSG Wettenberg, die gegen den Tabellennachbarn Germania Fritzlar II wichtige Zähler einfahren will.

TSG Leihgestern - TV Hüttenberg (Freitag, 20 Uhr, Stadthalle Linden): Mit der Nachholpartie gegen den TVH starten die TSG-Damen in ein Wochenende mit zwei Spielen binnen 48 Stunden. »Aber wir freuen uns darauf, denn bekanntermaßen wird ja auch lieber gespielt als trainiert. Daher ist die Motivation groß«, betont Leihgesterns Trainerin Jonna Jensen, die trotz der tabellarischen Favoritenrolle vor dem Derbygegner warnt. »Hüttenberg ist zurzeit gut unterwegs und klar auf dem aufsteigenden Ast. Da müssen wir konzentriert zur Sache gehen, weniger Fehler machen als am vergangenen Wochenende und besser abschließen.« Bis auf zwei weiterhin verletzte Spielerinnen kann Jensen dabei wohl auf ihren gesamten Kader zurückgreifen.

Mit der Empfehlung des 18:11-Derbyerfolges gegen Wettenberg reisen die Hüttenberger Damen nach Linden. Allein aus tabellarischer Sicht sieht Peter Tietböhl die TSG in der Favoritenrolle, die »weiße Fahne« wollen er und sein Team deswegen vorab aber noch lange nicht hissen. »Wir wissen schon, dass Leihgestern einige Spielerinnen mit großer Erfahrung und individueller Klasse besitzt, um nur mal Olivia Reeh und Andrea Schulz zu nennen. Aber natürlich macht uns der Derbysieg Mut, zudem sind wir auch vom Kader her endlich wieder besser besetzt«, betont der TVH-Trainer, der noch ergänzt: »Sicherlich ist Leihgestern der Favorit, aber wir werden uns etwas einfallen lassen. Wir sind gut drauf, uns muss man zurzeit auch erst einmal schlagen!«

HSG Wettenberg - SV Germania Fritzlar II (Samstag, 20 Uhr, Sporthalle der Gesamtschule Gleiberger Land): Nach der klaren Derbyniederlage in Hüttenberg, bei der der HSG nur elf eigene Treffer gelangen, wollen die Wettenberger Damen ihre Ausbeute gegen die Nordhessinnen natürlich deutlich erhöhen. Mit dem Defensivverhalten beim TVH und nur 18 Gegentoren war Kai Nober zufrieden, daran gilt es am Wochenende auf jeden Fall anzuknüpfen. »In der Abwehr standen wir wirklich gut. Auch diesmal gilt es, wieder aktiv und aggressiv zu verteidigen, um über Ballgewinne ins Tempospiel zu kommen«, so Wettenbergs Trainer, der ergänzt. »Im Angriff müssen wir natürlich noch größere Torgefahr ausstrahlen, den Gegner in Bewegung bringen und uns für gut herausgespielte Torchancen diesmal auch belohnen!«

HSG Hoof/Sand/Wolfhagen - TSG Leihgestern (Sonntag, 18 Uhr, Schauenburghalle Hoof): Weit über 100 Kilometer einfache Strecke warten dann am Sonntagabend auf Leihgesterns Damen. In Nordhessen will die Jensen-Sieben dann versuchen, den nächsten Schritt in Richtung Meisterrunde zu machen, und obwohl die Gastgeberinnen das Tableau derzeit anführen, ist die Zielsetzung klar. »Das ist sicherlich eine schwierige Aufgabe, vor allem auswärts. Aber wir wollen und müssen dieses Spiel gewinnen. Logischerweise liegt der Fokus erst auf Hüttenberg, danach muss es uns gelingen, uns schnell auf Hoof zu konzentrieren«, so Jonna Jensen, die mit ihrem Team im Hinspiel einen 23:18-Sieg feiern konnte.

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