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Doppelt im Einsatz

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Grünberg (zye). Das Saisonfinale in der 2. Damen-Basketball-Bundesliga Nord hat es nochmal in sich für die Bender Baskets. Zuhause, an einem weiteren Doppelspieltag, kommt am Samstag Jena und am Sonntag Rotenburg (Wümme) in die Theo-Koch-Sporthalle. Zudem wird ein ganz besonderer Gast am Samstag für Stimmung in Grünberg sorgen.

Bender Baskets Grünberg - USV Baskets Jena (Samstag, 19.30 Uhr): »Noch komplizierter macht bei dem Doppelspieltag das WNBL-Spiel in Ludwigsburg«, sagte Coach René Spandauw angesichts der Tatsache, dass auch der Grünberger Nachwuchs am Wochenende im Einsatz ist. Das Spiel der WNBL findet am Sonntag um 12 Uhr statt. An dieser Partie der Nachwuchsbundesliga werden einige der unter 18-jährigen Bender-Baskets teilnehmen, so dass die Verteilung der Minuten eine weitere Hürde für deren Engagement bei der Ersten darstellen wird. »Daher ist es auch umso wichtiger, dass wir das Match am Samstag gewinnen«, ergänzt Spandauw. Energie schöpfen werden die Grünbergerinnen aber sicherlich aus ihrer aktuellen Siegesserie von vier Spielen. Damit haben sie sich schließlich auch aus dem Tabellenkeller gezogen.

Die Baskets aus Jena, von Headcoach Thomas Fritsche betreut, hatten mit einigen Corona-Fällen zu tun. Neun Spielerinnen wurden im Februar positiv getestet. Aber auch insgesamt schnitten die Thüringerinnen schlechter ab, als es Spandauw vor der Saison für möglich hielt. Aktuell liegt Jena auf dem letzten Platz und ist damit ein Abstiegskandidat. Auf die leichte Schulter nehmen möchte Spandauw den Samstags-Gast aber auf keinen Fall: »Sie haben mit Chelsey Schumpert eine sehr fähige Amerikanerin nachverpflichtet. Sie kann sowohl scoren als auch uneigennützig ihre Mitspielerinnen einsetzen.« Noch dazu haben die Jenaerin im Januar Tina Rothämel geholt. Die beiden Zugänge haben ihren Wert bereits unter Beweis gestellt. Beim letzten Sieg gegen die Tigers aus Neuss, nach einer langen Niederlagenserie, haben Shumpert und Rothämel zusammen 40 der 72 Punkte der Jenaerinnen erzielt. Sie dürften am Samstag also unter besonderer Beobachtung stehen. Bei der Partie wird übrigens auch das 46ers-Maskottchen Fabius auftreten und diesmal die Grünberger Baskets-Fans unterhalten.

Bender Baskets Grünberg - BG 89 Hurricanes (Sonntag, 17 Uhr): »Für mich hat Rotenburg den besten Kader in der zweiten Liga«, zeigte sich Trainer Spandauw beeindruckt vom zweiten Kontrahenten, der am Sonntag nach grünberg anreist. Die Hurricanes befinden sich derzeit auf einem soliden fünften Platz. Für Spandauw ist Pia Mankertz »eine der besten Aufbauspielerinnen Deutschlands« - und das nicht nur in der zweiten Liga. Sie habe das Zeug dazu, auch in der ersten Liga zu spielen. Das Team vom ehemaligen Erstliga-Trainer Christian Greve habe zudem auch einige Spielerinnen mit Erstliga-Erfahrung. Zuletzt verloren die Hurricanes allerdings gegen Braunschweig. Nur Mankertz machte in dieser Begegnung eine gute Figur. Trotzdem: »Das wird zum Abschluss nochmal eine richtig harte Nuss für uns«, vermutet René Spandauw.

Bei den beiden Baskets-Heimspielen am Wochenende werden die Eintrittsgelder der Ukraine zugutekommen. »Ein Teil der Einnahmen wird an regionale Projekte gehen, der andere Teil an eine überregionale Organisation. Welche genau das sein werden, werden wir nächste Woche mit der Mannschaft besprechen«, erklärt Abteilungsleiter Manuel Jung. Zusätzlich wird eine Spendenbox breit gestellt.

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