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Doppelt und dreifach motiviert

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Von: Angelika Schepp

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Der erste Sieg und die ersten Punkte sollen es endlich für Viktor Klassen und Lich Basketball werden. Foto: Schepp © Schepp

Gießen/Lich (sks). Zu Gast beim VfL Bensheim will Lich Basketball am Samstag um 18 Uhr gerne den ersten Sieg in der Regionalliga nach dem Aufstieg einfahren. Die Mittelhessen reisen dabei doppelt motiviert an.

VfL Bensheim - Lich Basketball (Sa., 18 Uhr)

Bensheim, Lich, Aufstieg? Nicht nur bei den Fans der Brauereistädter dürfte es da Klingeln. Lich verpasste in einem hochdramatischen Aufstiegsfinale im Sommer 2021 den noch früheren Eintritt in die Regionalliga. Am Ende machten vier magere Punkte im Finale mit Hin- und Rückspiel den Unterschied. Hinter den Teams lag damals die ausgefallene Corona-Saison 2020/2021. Während Bensheim im Folgejahr in der Regionalliga Fuß fasste, stieg Lich zehn Monate später auf.

Nun kommt es zum Rückspiel, wobei LB-Coach Viktor Klassen dabei weniger an die Vergangenheit denkt. Zumindest nicht an 2021, denn die zwei Niederlagen zum Saisonauftakt wurmen natürlich nach wie vor. »Aus unserer Sicher war das völlig unnötig.« Nun möglichst schnell die Null aus der Tabelle wegzubekommen und ein Erfolgserlebnis zu feiern, ist das erklärte Ziel.

Verzichten muss der ehemalige Zweitliga-Aufbauspieler auf seine zwei Point Guards Nils Pompalla und Kevin Hoxhallari. Pompalla ist nach wie vor verletzt, Hoxhallari fehlt aus familiären Gründen. Die Lücke auf der Guardposition ist damit zwar bedenklich. Über die Verteidigung will Klassen aber den Weg zu einer Siegchance generieren.

Klassen verweist auf eigene Stärken

»Wir müssen ihre Scorer aus dem Spiel nehmen und selbst das Spiel abrufen, das uns auszeichnet.« Zu reduzieren seien die vielen kleinen Fehler, die bislang wertvolle Punkte gekostet hätten. »Wenn wir das hinbekommen, können wir aber mit jedem mithalten«, ist sich Klassen sicher.

Lichs Offensivabteilung ist bislang stark von Yannik Ribbecke und dem neu hinzugekommenen Johannes Lischka abhängig. Wichtig wird sein, dass dahinter Guards wie Felix Schweizer oder Rene Keller in die Bresche springen. Das ist freilich leichter gesagt als getan, werden die beiden Shooter in Abwesenheit von Pompalla und Hoxhallari doch auf der »Eins« aufhelfen müssen. Keine leichte Mission für Lich Basketball, aber eine, bei der es viel zu gewinnen gibt.

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