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Drei Endspiele mit vier heimischen Teams

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Auch im Finale gegen Oberursel soll es für Linden, hier Carolina Anna Rinker, zielstrebig zum Tor gehen. © Bär

Gießen (mol). Für gleich vier heimische Vertreter der Jugend-Oberligen steht am kommenden Wochenende das absolute Highlight der Saison bevor, das Endspiel um die Hessenmeisterschaft. Während die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen und der TV Hüttenberg bei den C-Junioren am Samstag um 16 Uhr in der Sporthalle Dutenhofen ein rein mittelhessisches Finale bestreiten, hat auch die HSG Linden bei den weiblichen Alterskolleginnen das Endspiel erreicht.

Gleiches gilt auch für die A-Juniorinnen der HSG Hungen/Lich, die sich ebenfalls »Hessens Krone« aufsetzen wollen.

Weibliche A-Jugend, HSG Twistetal - HSG Hungen/Lich: Nach einem dramatischen Halbfinale bei der TG Kastel mit doppelter Verlängerung und Siebenmeterwerfen stand der Finaleinzug Hungen/Lichs fest, und in der Sporthalle der Wilhelm-Leuschner-Schule in Mainz-Kostheim warten auf das Team von Tim Straßheim am Samstag (17 Uhr) nun alte Bekannte. Mit der HSG Twistetal setzte sich nämlich der Gruppensieger der HuLi-Gruppe hauchdünn gegen HSG Bensheim/Auerbach II durch (31:30). Im direkten Duell am letzten Spieltag bezwangen die Mittelhessinnen Twistetal klar mit 31:24, allerdings stand der Gegner zu diesem Zeitpunkt schon sicher im Halbfinale. »Daher spielt diese Partie für mich auch keine Rolle, zumal Twistetal da auch nicht komplett war. Sie haben ein überragendes Halbfinale gespielt und mit Kim Sophie Hering sicherlich die beste Rückraumspielerin Hessens auf halblinker Position. Daher wird auf unsere Abwehr Schwerstarbeit zukommen«, weiß Hungen/Lichs Trainer, aber auch, dass die Vorfreude und das Selbstvertrauen riesengroß sind. »Wir haben eine tolle Saison gespielt, egal wie das Spiel endet. Aber wenn du bis hierhergekommen bist, willst du das Finale auch gewinnen, zumal es für einige ja auch das letzte Spiel im Jugendbereich ist. Es wird auch entscheidend sein, wer die besseren Nerven hat!«

Weibliche C-Jugend, HSG Linden - TSG Oberursel: Beeindruckende 30 Minuten hat das Böhm/Rinker-Team im Halbfinale Bensheim/Auerbach hingelegt und einen scheinbar aussichtslosen 2:10-Rückstand noch in einen klaren 28:19-Sieg umgewandelt. Und da die Linderinnen auch alle sechs Hauptrundenpartien für sich entscheiden konnten, ist der Finalplatz mehr als verdient. Im Endspiel am Samstag (16 Uhr) in der Hochtaunushalle in Bad Homburg wartet nun die TSG Oberursel, die im zweiten Halbfinale den zweiten mittelhessischen Teilnehmer HSG Hungen/Lich in der Schlusssekunde mit 23:22 besiegen konnte. »Oberursel ist mit vielen Hessenauswahl-Spielerinnen gespickt und daher der ganz klare Favorit. Aber wir fahren nach dem Bensheim-Spiel mit breiter Brust nach Bad Homburg, denn das war eine geschlossene Mannschaftsleistung. Wir wollen das vor allem genießen, denn so ein Spiel erlebt man ja nicht alle Tage«, ist Trainer Steffen Böhm die Vorfreude anzuhören. »Wenn unsere angeschlagenen Spielerinnen wieder fit werden und wir auf heimische Unterstützung hoffen dürfen, können wir vielleicht auch noch das »Happy End« unserer Erfolgs-Story schreiben.«

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