1. Startseite
  2. Sport
  3. Lokalsport

Drei Leihgesterner Matchwinner

Erstellt:

Gießen (ne). Neun Mannschaften aus dem heimischen Tischtennis-Kreis und vier Teams aus dem Vogelsberg TT-Kreis treten in der Runde 2022/23 der Bezirksliga 1 gegeneinander an. Wenn es um die Meisterschaft geht, dann kommt nach Einschätzung der Mannschaftsverantwortlichen in erster Linie die TTG Mücke infrage.

Das aber ebenfalls nicht chancenlose Verfolgerfeld bilden die TTG Büßfeld, der TSV Allendorf/Lumda II und der TV Großen-Linden III. Da die Erste des TV in der Oberliga nur vier Spieler als Stammbesetzung benötigt, verstärken sich die Zweite und Dritte merklich. Die Kehrseite der Medaille sieht jedoch so aus, dass die Spieler des 1. Paarkreuzes »häufig eine Doppelbelastung haben werden«, merkt Dennis Weiser an.

Im gesicherten Mittelfeld sehen sich der TSV Klein-Linden, der TTC Rödgen sowie der TTC Vockenrod. Rödgen hat sich mit Rückkehrer Alexander Möll und Andreas Schirl verstärkt. Für die Vorstädter könnte es allerdings so kommen wie für die übrigen sechs Bezirksliga-Teams, die die direkten drei Absteiger unter sich ausmachen dürften. Denn gegen den FSV Lumda kassierte man ein 7:9 und auch beim Aufsteiger SV Geilshausen gelang nur ein 8:8. In einem weiteren Abstiegsduell setzte sich die TSG Leihgestern knapp beim SV Ettingshausen mit 9:6 durch. Da die TTG Mücke den TSV Utphe glatt mit 9:2 besiegte, setzte sich der Topfavorit gleich an die Tabellenspitze. Insgesamt wird nach Meinung der Mannschaftsführer entscheidend sein, dass man möglichst oft mit der Stammbesetzung antreten kann.

TSV Klein-Linden - FSV Lumda 7:9: Zunächst sah es so aus, als sollten die Gäste davonziehen. Lumda führte durch Linker/Caspary und Müller/Tschernatsch sowie Müller, Kühnel und Linker bei Gegenzählern von Langsdorf/J. Zitzer und Langsdorf mit 5:2. Die Gastgeber rappelten sich jedoch trotz vierfacher Ersatzgestellung auf und gingen durch J. Zitzer, erneut Langsdorf, Grabbe und Backes mit 7:5 in Führung. Das bessere Ende hatte jedoch Lumda für sich: Kühnel, Scholl, Caspary und Müller/Tschernatsch mit dem zweiten Doppelerfolg ließen die Gäste jubeln.

SV Geilshausen - TSV Klein-Linden 8:8: Nur mit Ach und Krach retteten die Gießener Vorstädter einen Zähler, denn die Begegnungen von Backes (gegen J. Groh), Eschenburg (gegen Sagrauske) und vor allem das Schlussdoppel von Langsdorf/Fensterer (gegen Hecker/T. Groh) gingen jeweils nur hauchdünn im Entscheidungssatz an die Gäste. Für Geilshausen punkteten: Hecker/T. Groh, Burmann/J.Groh, Burmann, Hecker, T.Groh 2, Heinl und Sagrauske. Für Klein-Linden waren F.Drolsbach/Eschenburg, Langsdorf/Fensterer, Fensterer 2, F.Drolsbach, Backes und Eschenburg 2 erfolgreich.

SV Ettingshausen - TSG Leihgestern 6:9: Im Aufsteigerduell setzte sich die TSG nach 5:6-Rückstand noch sicher mit 9:6 durch. Entscheidend war, dass Ettingshausen auf den Positionen 4 bis 6 sieglos blieb. Hier hatten die Gäste durch Leun, Brabetz und Budak (jeweils zwei Einzelsiege) die Oberhand. Daneben trugen Heß/Budak sowie Sarkis (gegen Ebinger und Heß (3:0 über Eierdanz) zum Leihgesterner Gesamterfolg bei. Beim Gastgeber punkteten Schmidt/Ebinger, Nicklas/Eierdanz sowie Schmidt 2, Ebinger und Nicklas.

Auch interessant