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»Druidentrail«

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Von: Stephan Dietel

Der Dünsberg Mountainbike Marathon ist eine sportliche Großveranstaltung - nicht nur durch seine weitläufige Streckenführung. Wer am Vortag des Rennens zur Nummernausgabe und Anmeldung an die Biebertaler Großsporthalle kam, bekam einen Eindruck vom Umfang und den Abläufen des Rennens. Seit Tagen wurden die Strecken vorbereitet. Die Wegweiser waren platziert, Absperrbänder und Hinweistafeln wurden von vielen fleißigen Händen an neuralgischen Stellen platziert.

Doch wie teilt man bei einem Rennen über Wiesen und durch Wälder mit, wo etwas hingehört? Darum haben die wichtigsten Punkte im Streckenplan im Laufe der Jahre Namen bekommen. »Keltentrail« und »Druidentrail« befinden sich am Dünsberg - das leuchtet ein. Der »301-Trail« hat seinen Namen von der Modellbezeichnung des Fahrrades, mit dem er zum ersten Mal befahren wurde. »Claudines Corner« und »Laras Corner« haben ihren Namen durch Vereinsmitglieder bekommen, die an dieser Stelle mal mit dem Fahrrad einprägsam weggerutscht sind.

Die Biebertaler Großsporthalle war am Vortag voll mit Menschen, die die Details des Rennens und ihre Aufgaben seit Jahren verinnerlicht haben. Ein Indiz für professionelle Vorbereitung: Ein Ausrichter, der sogar an Pflanzendekoration für das Ambiente bei Anmeldung und Kuchentheke in der Halle denkt, scheint wirklich alles im Griff zu haben. 500 Starter-Taschen mit Wichtigem und Nützlichem für die Teilnehmenden wurden gepackt und ausgegeben. 600 T-Shirts mit dem Emblem des Rennens gingen an alle, die auf der Strecke Rennen fuhren oder drum herum im Einsatz waren.

Ein Sturz am Dünsberg, der Rettungsdienst und als Tragehilfe aus dem Wald die Feuerwehr erforderte, ging ersten Nachrichten zufolge mit einem Knochenbruch aus und ein weiterer Teilnehmer brach sich wahrscheinlich das Schlüsselbein, konnte Organisationsleiter Thomas Gerlach am Abend nachreichen.

(didi)

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