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Durststrecke austrocknen

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Von: Christian Németh

Gießen (cnf). Am Samstag-Nachmittag bestreitet die Basketball Akademie Gießen 46ers bereits ihr sechstes Pflichtspiel in der 1. Regionalliga Südwest. Die nach wie vor punktlosen Lahnstädter hoffen auf ihr erstes Erfolgserlebnis, wenn sie ab 15 Uhr in der Sporthalle Gießen-Ost auf den direkten Tabellennachbarn Bona Baskets Limburg treffen.

BBA Gießen 46ers - Limburg (Sa., 15 Uhr)

»Das wird nun ein sehr wichtiges Spiel gegen einen Gegner, der eigentlich eine recht kleine Rotation hat«, verweist Akademie-Headcoach Ivica Piljanovic auf die Bedeutung des anstehenden Kellerduells und mahnt mit Blick auf die bisherige Gießener Durststrecke: »Du willst nicht in dieser Mühle steckenbleiben, jetzt musst du auch mal gewinnen.«

Nach der jüngsten 81:98-Niederlage beim VfL Bensheim, gegen den die Mittelhessen zumindest die ersten beiden Quarter gut mithielten, pocht Piljanovic am Sonnabend »auf den nächsten Schritt« seines jungen Teams: »Ich hoffe, dass wir alle dabei sein werden und dann auch Vollgas geben.«

Die Domstädter, die immerhin schon einen Sieg klarmachen konnten, nämlich am vergangenen Wochenende gegen den MTV Kronberg (74:68), kategorisiert Gießens Übungsleiter vorab keineswegs in die Schublade »Laufkundschaft« und findet vor dem Sprungball warnende Worte: »Die spielen, soweit ich weiß, viel Zone. Das war zuletzt die ganze Zeit ihr Spiel. Da müssen wir aufpassen.«

Aktuell verfügen die Korbjäger aus den westhessischen Gefilden über gleich drei Akteure, die im Schnitt auf ein zweistelliges Punkte-Scoring kommen. Bester Limburger Punktesammler ist hierbei Pointguard Matej Kljaic, der pro Partie 18,4 Zähler markiert. Erstmals zum Einsatz kommen könnte indes, so Ivica Piljanovic, der Limburger US-Center KJ Sherrill (2,03m), was die Sache aus Gießener Sicht freilich nicht unbedingt erleichtern dürfte.

So oder so wollen sich die Akademie-Youngsters aber weiterhin auf sich konzentrieren. Piljanovic betont kämpferisch: »Wir werden weiter hart trainieren, unser Bestes geben - und das werden wir bis zum Ende der Saison durchziehen.«

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