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EC Bad Nauheim: Clevere Leistung führt zum Erfolg

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Bad Tölz (wbe). Der EC Bad Nauheim bleibt in der Deutschen Eishockey-Liga 2 in der Spur und trotzt weiter erfolgreich den personellen Problemen durch den Ausfall der drei Verteidiger Eric Stephan, Tomas Schmidt und Philipp Wachter.

Im dritten Spiel innerhalb von fünf Tagen gelang den Roten Teufeln am Dienstagabend beim Gastspiel in Bad Tölz der zweite Sieg. Bei den Tölzer Löwen, die ebenfalls nur mit 13 Feldspielern angetreten waren (Bad Nauheims Trainer Harry Lange hatte 15 Spieler zur Verfügung) hieß es am Ende 2:1 (0:0, 1:0, 1:1) für die Gäste aus der Wetterau, die in Patrick Seifert und Jordan Hickmott ihre Torschützen hatten.

Dass sein Team inzwischen offensichtlich dazu gelernt habe, betonte EC-Headcoach Harry Lange nach der Begegnung. »Die Jungs haben das am Ende gut gemacht, die Scheibe weitgehend in der offensiven Zone gehalten, die Tölzer müde gespielt und die Zeit von der Uhr genommen«, meinte Lange, nachdem seine Truppe zuletzt gegen Dresden und in Frankfurt gerade in der Schlussphase noch einen Treffer kassiert hatte.

»Derzeit tun wir uns mit dem Tore schießen etwas schwer«, sah der Deutsch-Österreicher im ersten Drittel zwar einen überlegenen Gast aus Bad Nauheim, doch die vorhandenen Chancen wurden wieder einmal nicht konsequent genutzt. Der Tölzer Keeper Josef Hölzl war immer wieder Endstation für die Bad Nauheimer.

Erst gegen Ende des zweiten Drittels fiel die längst fällige Führung für die Roten Teufel allerdings unter kräftiger Mithilfe der Gastgeber. Bei einem Konter wollte Patrick Seifert den Einschuss bereiten Marc El-Sayed bedienen, als der Tölzer Maximilian Leitner in höchster Not retten wollte und die Scheibe ins eigene Tor beförderte.

Direkt nach der zweiten Pause, die Zeitstrafe für den ehemaligen Bad Nauheimer Marcus Götz war gerade abgelaufen, erzielte Jordan Hickmott das zweite Tor für die Gäste, die dann allerdings doch noch den Anschlusstreffer durch Cam Spiro in Kauf nehmen mussten. In der Schlussphase fiel dem EC Bad Tölz dann allerdings nicht mehr viel ein, so dass die Badestädter die knappe Führung gut über die Zeit bringen konnten.

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