EC-Trainer sauer auf Spieler: »Das nervt mich«

Landshut (wbe) »Wenn man in der DEL2 ein Spiel gewinnen will, muss man das auch wirklich wollen. Wir waren im ersten Drittel überhaupt nicht anwesend und im letzten Abschnitt wollte Landshut dann den Sieg einfach mehr als wir und das nervt mich«, wirkte Bad Nauheims Headcoach Harry Lange nach dem Duell seines EC Bad Nauheim beim EV Landshut sichtlich angefressen.

Mit 4:2 (0:1, 2:1, 2:0) gewannen die zuletzt enttäuschenden Niederbayern, bei denen der erst vor gut einer Woche verpflichtete Tscheche Josef Mikyska und Sahir Gill eine überragende Partie ablieferten.

Beim EC Bad Nauheim fehlten Jerry Pollastrone, der wegen eins Trauerfalls kurzfristig in seine Heimat geflogen war, Philipp Wachter, Philipp Maurer und Andreas Pauli, dessen Verletzung beim Comeback gegen Weißwasser sich zwischenzeitlich als Oberarmbruch herausstellte und vermutlich eine zehnwöchige Pause nach sich ziehen wird.

Nach den letzten vier Niederlagen in Folge wirkte Landshut auch ohne Zuschauer von Beginn an wie entfesselt. Doch die einzige Möglichkeit der Gäste führte zur glücklichen Führung. Josef Mikyska leistete sich einen Fehlpass und nach einem 3-auf-2-Konter vollendete Taylor Vause nach dem Motto »Ab durch die Mitte« zum 1:0.

Der Tscheche machte dann seinen Fehler zu Beginn des Mittelabschnitts wieder gut. Als die Situation vor dem Bad Nauheimer Tor schon bereinigt schien, war Mikyska freistehend zur Stelle und hatte keine Mühe, EC-Keeper Felix Bick zu überwinden. Gut drei Minuten später angelte sich der clevere Tristan Keck die Scheibe und beendete seinen Konter mit dem 2:1.

Heute Hessenderby

Auch der erneute Ausgleich entsprang einem Fehler des Gegners. In diesem Fall nutzte Sahir Gill einen Fehlpass von Tomas Schmidt. Im Schlussabschnitt trafen die Niederbayern durch Josef Mikyska und Sahir Gill zum 4:2-Endstand. Bereits am heutigen Donnerstag geht es in der DEL 2 weiter. Dabei erwartet der EC Bad Nauheim im Hessenderby die Kassel Huskies um 19.30 Uhr im Colonel-Knight-Stadion. Leider ohne richtige Zuschauer-Kulisse, da nur bis zu 250 Besucher erlaubt sind.

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