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Eigendynamik, alles zu geben

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Waldgirmes (rma). Beim Neuling SV »Adler« Weidenhausen steht Fußball-Hessenligist SC Waldgirmes am Montag (15 Uhr) auf dem Prüfstand. Dass die Lahnauer fünf der letzten sieben Pflichtspiele verloren, ist ärgerlich, kann aber im Verlauf einer Saison passieren.

SV Weidenhausen - SC Waldgirmes (Mo, 15 Uhr)

Die 0:1-Niederlage beim TSV Steinbach II unter der Woche hat viele im SC-Lager jedoch verärgert und eine Spur ratlos gemacht. »Wir hätten noch 24 Stunden spielen können, ohne ein Tor zu schießen. Vor allem das, was wir in der ersten Halbzeit zeigten, war wohl das Schlechteste von uns in der bisherigen Saison. Allein unser völlig fehlerbehaftetes Aufbauspiel habe ich so noch nie gesehen. Wer auf dem Platz steht hat die absolute Pflicht, alles zu geben, denn sonst ist das eine Ohrfeige für die, die auf der Bank sitzen müssen«, ärgert sich SC-Trainer Mario Schappert. Einmal in Fahrt legt er munter nach: »Wir brauchen nicht die Eigendynamik, gemeinsam zu schimpfen, sondern die Eigendynamik, gemeinsam alles zu geben. Das, was den SC Waldgirmes gewöhnlich stark macht, muss ab sofort wieder zu sehen sein. Ich erwarte in Weidenhausen eine Reaktion von meinem Team«, fordert »Schappi«. Im Training führte er am Freitagabend viele Einzelgespräche, um zu erkunden, was derzeit los ist, zumal noch am Samstag zuvor beim 5:2-Sieg über Dietkirchen eine brauchbare Leistung abgeliefert wurde. Der Aufsteiger aus dem Dörfchen am Fuße des Hohen Meißner legte einen guten Saisonstart hin. Zuletzt aber ging es abwärts. In den Punktspielen setzte es fünf Niederlagen am Stück mit insgesamt 17 (!) Gegentoren. Es ist daher davon auszugehen, dass im schmucken, kleinen Stadion am »Chattenloh« eine Heimelf beginnt, die mit aller Macht um die Wende zum Positiven kämpft.

Waldgirmes bangt noch um das Mitwirken des angeschlagenen Max Schneider, kann aber wieder Lukas Fries im Kader begrüßen. Felix Erben wird infolge seiner »Ampelkarte« gesperrt fehlen.

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