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»Eigentlich unverantwortlich«: TuBa-Trainer Jacob lehnt Marburg-Partie ab

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Spielen oder nicht spielen? Keyshawn Cosby ist mit TuBa Pohlheim weiterhin im Wartemodus. Auch die Partie gegen die SF/BG Marburg ist ungewiss. © Bär

Am Sonntag empfängt Fußball-Verbandsligist FC TuBa Pohlheim die SF/BG Marburg. Aufgrund vieler Corona-Fälle im TuBa-Quartier steht die Partie allerdings auf der Kippe.

Gießen (dhn). Sollte es nun tatsächlich passieren? Spielt der FC TuBa Pohlheim seine zweite Partie seit Start der Verbandsliga-Restrunde? Die Wahrheit ist: »Eigentlich wäre es unverantwortlich«, so TuBa-Coach Josef Jacob.

TuBa Pohlheim - SF/BG Marburg (So., 16.15 Uhr)

Eins vorweg: Noch - Stand später Freitag-Nachmittag - ist die Heimpartie gegen die SF/BG Marburg angesetzt. Doch ob am Sonntag der Ball auch wirklich über den Garbenteicher Kunstrasen rollen wird, ist ungewiss. »Wir haben noch immer fünf Corona-Kranke in Quarantäne«, berichtet Jacob. »Heute (Freitag, Anm. d. Red.) kam ein weiterer positiver Schnelltest hinzu. Eigentlich können wir nicht spielen.«

Mit Ach und Krach, so der 31-Jährige weiter, bekämen die Pohlheimer lediglich elf oder zwölf Spieler zusammen. Sogar Torhüter Mustafa Yaman wäre betroffen. Für ihn müsste Reserve-Keeper Christopher Can auflaufen. »Es gibt klare Regularien, die bestimmen, ob ein Spiel corona-bedingt abgesagt werden kann oder nicht. Nun müssen wir schauen, wie es weitergeht.«

Doch selbst wenn doch gespielt werden könnte, drückt Josef Jacob auf die Euphoriebremse. Immerhin ist für TuBa seit nun zwei Wochen kein vernünftiges Training mehr möglich. »Unter normalen Umständen wollen wir ein Heimspiel natürlich gewinnen - und das versuchen wir auch, keine Frage. Aber die aktuelle Konstellation erlaubt keine hohen Ansprüche.« Derzeit sei mit Blick auf die kommende Marburg-Partie noch sehr viel unklar. Fakt sei jedoch, so Jacob weiter: »Wenn wir spielen, dann mit dem allerletzten Aufgebot.« Wenn.

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