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»Ein ganz wichtiger Sieg«

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Londorf (mol). Nach kampflosen zwei Punkten gegen die SG Kirchhof II Mitte September hat die HSG Lumdatal in der Frauenhandball-Oberliga nun auch ihre ersten beiden Heimpunkte auf dem Parkett der Lumdatalhalle in Londorf eingefahren.

HSG Lumdatal - TSG Oberursel 24:20

Am Samstagabend setzte sich das Team von Marcel Köhler mit 24:20 (14:9) gegen die TSG Oberursel durch, feierte damit den ersten doppelten Punktgewinn nach zuvor drei Spielen ohne Sieg und festigte damit den Platz im vorderen Tabellendrittel.

»Das war ein ganz wichtiger Sieg für uns. Nach ausgeglichener Anfangsphase hat Oberursel ein paar Fehler gemacht, die wir sehr gut ausgenutzt haben. Insgesamt haben wir in den ersten 40 Minuten richtig gut gespielt, wie ich finde, hatten eine gute Angriffsleistung und haben wenige Fehler gemacht. Mit den letzten 20 Minuten bin ich dann nicht mehr zufrieden, aber letztlich bin ich froh über diesen ungefährdeten Erfolg«, so Lumdatals Trainer im Anschluss.

Ausgeglichen verliefen im Londorf in Halbzeit eins nur die ersten zehn Minuten, in denen sich keines der beiden Teams Vorteile erspielen konnte (4:4). Danach kamen die Lumdatalerinnen dann aber wesentlich besser ins Spiel, legten durch Nina Hasenkamp ein 8:6 (17.) vor und zogen dann in den letzten zehn Minuten vor der Pause davon. Kim Führländer hatte nach gut 24 Minuten zum 11:8 eingeworfen, Kreisläuferin Leona Parma wenig später sogar zum 13:8 getroffen. Nach Carmie Schneiders Tor gingen die HSG-Damen dann mit einer 14:9-Führung in die Kabine.

Was letztlich schon einer Vorentscheidung gleichkam. Weil der letztjährige Drittligist auch konzentriert aus der Pause kam, konnten die Südhessinnen in Hälfte zwei kein Comeback mehr starten.

Nach einem Tor von Anna-Lena Boulouednine betrugt der Vorsprung beim 16:10 (37.) ebenso sechs Treffer wie nach einem weiteren Tor des HSG-Neuzugangs nach 47 Minuten (19:13). Erst in den letzten Minuten konnte Oberursel dann ein wenig verkürzen (16:20, 53., 18:22, 58.), wirklich in Gefahr geriet der Heimsieg Lumdatals aber zu keinem Zeitpunkt mehr, auch weil die Defensive hervorragend stand und beispielsweise der starken Linkshänderin Jana Sellner nur ein Feldtor gestattete. Nachdem Linkshänderin Carmie Schneider dann zum 23:18 eingeworfen hatte, war spätestens alles klar.

Lumdatal: Schäfer, Schuster - Hümmerich, Fürst, Franziska Müller, Carmie Schneider (3), Noemi Schneider, Hasenkamp (3), Parma (2), Boulouednine (8/5), Bulling (2), Smajek (2), Fuhrländer (4), Böcher.

Oberursel: Zeiler, Ried - Mies (2), Stahl (1), Weißenborn (1), Sellner (2/1), Oliver Avemann (4/2), Schauer (6), Blank, Günther (2), Stein, Müller (2).

Schiedsrichter: Osternig/Schäfer (Dornheim/Groß-Gerau) - Zuschauer: 70 - Zeitstrafen: zwei (Noemi Schneider, Bulling) - drei (Mies, Oliver Avemann, Stein) - Rote Karte: Stahl (60.) - Siebenmeter: 5/5 - 4/3.

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