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Ein großer Favorit und ein Sorgenkind

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Alsfeld (cnf). Alle Karten neu gemischt sind ab kommenden Sonntag in der Fußball-Kreisliga A Alsfeld - zumindest in der Aufstiegsrunde, der Runde der besten sechs Hinrunden-Teams. Hierzu zählen aus Gießener Sicht auch die SG Reiskirchen/Bersrod/Saasen, die die Hauptrunde klar dominiert hatte, sowie die FSG Laubach.

Aufstiegsrunde

Aufstiegsaspirant SG Reiskirchen/Bersrod/Saasen darf am Wochenende allerdings noch aussetzen, steht erst am 27. März gegen die FSG Laubach - die das Verfolgerfeld der Reiskirchener in der Hauptrunde anführte, wenn auch mit sieben Punkten Abstand - auf dem Platz. SGRBS-Coach Benjamin Lock hatte das Ziel »Aufstieg« bereits während der Winterpause erneut in den Fokus genommen - bei bis dato 13 Siegen, einem Remis und nur zwei Niederlagen freilich nur wenig verwunderlich.

Die FSG Laubach derweil gastiert am ersten Aufstiegsrunden-Spieltag (15 Uhr) bei der SpVgg. Mücke, die erst kürzlich bekanntgab, dass sie ab kommenden Sommer von Thorsten Hillgärtner trainiert wird. Bis dahin aber hat noch der bisherige Trainer Kai Möller das Sagen.

Ein Fazit für die Vorbereitungsphase der FSG Laubach zieht deren Sprecher Johannes Damster: »Unsere Vorbereitung war durchwachsen. Ein paar Trainingseinheiten und ein Testspiel mussten wir witterungs- und coronabedingt absagen. Es haben aber bei den Trainingseinheiten viele mitgezogen, sodass die meisten ein stabiles Fitnesslevel haben. In den Testspielen gab es drei Siege und eine Niederlage. Wir hoffen am Sonntag alle an Bord zu haben und freuen uns auf den Start gegen einen starken Gegner.«

Weiterhin auf dem Feld stehen werden am kommenden Wochenende (Sonntag, 15 Uhr) der SV Nieder-Ofleiden und die FSG Kirtorf, die in der Hauptrunde auf den Plätzen vier und fünf standen. Die SG Schwalmtal, Dritter der Hinserie, darf ebenso wie Reiskirchen noch pausieren.

Abstiegsrunde

Für alle weiteren Mannschaften in der Alsfelder A-Liga bedeutet der kommende Sonntag den Beginn der Abstiegsrunde - auch für die Gießener. Im Gegensatz zur Aufstiegsrunde behalten alle Teams ihre Punkte, die sie gegen die nun noch verbliebenen Kontrahenten binnen der Hauptrunde erspielt hatten, bei. In der bereinigten Tabelle stehen somit mit dem TSV Burg-/Nieder-Gemünden, der FSG Alsfeld/Eifa und der FSG Ober-Ohmen/Ruppertenrod/Ulrichstein gleich drei Vogelsberger Teams ganz vorne, haben also beste Aussichten auf den Klassenerhalt.

Gut sieht es aber auch für den SV Harbach , bestes Team aus dem Kreis Gießen, auf Platz vier aus: Die Inderthal-Elf gastiert am Sonntag (15 Uhr) bei der FSG Queckborn/Lauter (6.).

Auch für die SG Rüddingshausen/Londorf (5.) geht es parallel wieder los - und zwar auf eigenem Platz gegen die Dreier-Spielgemeinschaft aus Ober-Ohmen. »Platz drei ist nach wie vor in der Abstiegsrunde unser Ziel - das wäre ein einstelliger Tabellenplatz in der gesamten Tabelle. Damit hätten wir unser Saisonziel erreicht«, sagt SG-Abteilungsleiter Udo Kreisel. Gegen die FSG aus Ober-Ohmen möchte die Elf aus Rüddingshauen/Londorf direkt ein Zeichen setzen, betont Kreisel: »Und damit gleich etwas Luft bekommen, damit die Mannschaft auch etwas Sicherheit bekommt.« Nicht mehr als Cheftrainer fungiert aus beruflichen Gründen der bisherige Coach Maxim Baumbach, der dem Team aber als Spieler erhalten bleibt und der auch dem neuen Interimstrainer - und seinem eigenen Cousin - Valentin Baumbach unterstützend zur Seite stehen wird.

Gleich ein wichtiges Spiel vor der Brust hat die F SG Grünberg/Lehnheim/Stangenrod II (7.), die beim Vorletzten FSG Ohmes/Ruhlkirchen aufläuft. »Nach schwierigem Start in die Wintervorbereitung haben wir uns gegen Ende gut gefangen und konnten in den letzten Wochen mit nahezu komplettem Kader trainieren. Die Bedingungen waren dennoch auch witterungstechnisch nicht immer leicht. Wir haben probiert, das Beste daraus zu machen«, resümiert FSG-Co-Spielertrainer Lukas Scheld. Mit Blick auf das anstehende Duell gegen Ohmes/Ruhlkirchen hält Scheld zudem fest: »Natürlich direkt ein Kracher zum Auftakt! Wir wollen unsere gute Leistung aus dem Hinspiel bestätigen und als Sieger vom Platz gehen, um die Distanz zu den Abstiegsrängen zu wahren.«

Die schwierigste Ausgangslage hat Schlusslicht SG Treis/Allendorf II . Das betrifft nicht nur die tabellarische Situation mit lediglich fünf kargen Punkten auf der Habenseite, sondern auch den Auftaktgegner: Dieser heißt nämlich TSV Burg-/Nieder-Gemünden (1.).

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