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Ein gutes Gefühl für die Roten Teufel

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Von: Wolfgang Bender

Dresden (wbe). Das gute Gefühl, mit einem Sieg in die jetzt anstehende Pause in der Deutschen Eishockey-Liga 2 zu gehen, hat der EC Bad Nauheim geschafft. Am späten Sonntagnachmittag gewannen die Badestädter bei den Dresdner Eislöwen mit 3:2 (1:2, 1:0, 0:0, 1:0), allerdings bedurfte es eines Penaltyschießens, ehe der Erfolg der Gäste feststand. Den entscheidenden Treffer erzielte dabei Jordan Hickmott, alle anderen Akteure blieben ohne Treffer.

»Wir haben zwar gut angefangen aber erst nach 30 Minuten einen Weg gefunden, dem konsequenten Forechecking der Eislöwen aus dem Weg zu gehen. Unser letztes Drittel war dann richtig gut und eine Entscheidung im Penaltyschießen ist auch ein bisschen Glücksache«, meinte der EC-Coach Harry Lange nach der Partie.

Etwas verstimmt war dagegen sein Gegenüber Andreas Brockmann. »Uns fehlt der Hunger vor dem Tor, wir wollen nur Highlight-Tore schießen«, ärgerte sich der Eislöwen-Coach über die Nachlässigkeit seines Teams.

In der JOINEXT-Arena hätte die Begegnung vor 2501 Zuschauern für die Roten Teufel nicht besser beginnen können. Nach gut zwei Minuten leistete sich Dresden die erste Strafe und Überzahlspiel haben die Badestädter inzwischen gut verinnerlicht. Diesmal war es Tobias Wörle, der den Puck an Dresdens Keeper Janick Schwendener vorbei brachte. Der Bad Nauheimer Stürmer »sorgte« dann eher unfreiwillig für den nächsten Treffer, diesmal auf der anderen Seite. Als er auf der Strafbank saß, gelang Jordan Knackstedt der 1:1-Ausgleich.

Die Elbstädter waren jetzt deutlich die tonangebende Mannschaft. Bad Nauheim tat sich schwer mit einem konsequenten Spiel gegen das starke Forechecking der Eislöwen, die nicht unverdient in der 15. Minute in Führung gingen. Wieder hatte Bad Nauheim einen Spieler weniger auf dem Eis, in dieser Situation nutzte Niklas Postel die numerische Überlegenheit zur Führung.

Im Mitteldrittel verpassten die Dresdner die Möglichkeit, ihren Vorsprung auszubauen, als Niklas Postel bei einer erneuten Powerplay-Situation an Geburtstagskind Felix Bick im Bad Nauheimer Tor scheiterte. Dafür gelang dem EC kurz vor Drittelende der Ausgleich durch Tobias Wörle nach einem gelungenen Spielzug. Im Schlussdrittel hätten beide Teams noch die Entscheidung herbeiführen können. Bad Nauheim hatte am Ende zwei Minuten Überzahl, blieb aber ebenso erfolglos wie die Dresdner, die noch zweimal gefährlich vor Felix Bick auftauchten. Nach der torlosen Verlängerung entschied der verwandelte Penalty von Jordan Hickmott die Partie.

Dresden - Bad Nauheim 2:3 (2:1, 0:1, 0:0, 0:1) nach Penaltyschießen - Torfolge: 0:1 (5.) Wörle, 1:1 (8.) Knackstedt, 2:1 (15.) Postel, 2:2 (40.) Wörle, 2:3 (65.) Hickmott - Zuschauer: 2501 - Strafminuten: Dresden 10, Bad Nauheim 10.

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