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Ein Kellerkind zur richtigen Zeit

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Erwartet beim Gastspiel in Weyer den nächsten Pohlheimer Sieg: TuBa-Trainer Josef Jacob. © Bär

Gießen (dhn) Ein torloses Remis bei der SG Walluf, davor ein maues 1:1 beim FC Waldbrunn: Für den FC TuBa Pohlheim will es nach zuvor berauschenden Verbandsliga-Auftritten vor dem gegnerischen Tor nicht mehr so recht funktionieren. Insbesondere die Abstiegsaspiranten scheinen dem Team von Trainer Josef Jacob derzeit nicht so gut zu liegen. Da kommt es, um den Spieß umzudrehen, wie gerufen, dass mit dem RSV Weyer das nächste Kellerkind wartet.

RSV Weyer - FC TuBa Pohlheim (Sa., 15.30 Uhr)

Wie ließe sich sonst eine solche (kleine) Durststrecke am besten beenden? Für den 31-jährigen Übungsleiter waren die beiden jüngsten Unentschieden jedenfalls viel zu wenig. »Weyer ist ein ähnliches Kaliber wie zuletzt Waldbrunn und Walluf«, schätzt Jacob den kommenden Gegner seines Teams ein. »Mit Blick auf die Tabelle sind wir der klare Favorit - auch wenn es bei uns um nicht mehr viel geht. Dennoch bedarf es einer Leistungssteigerung gegen einen möglichen Abstiegskandidaten.«

Immerhin: Die Generalprobe ist dem Verbandsliga-Vierten unter der Woche geglückt. Im Viertelfinale des Gießener Kreispokals gelang ein später 1:0-Sieg über den zwei Klassen tiefer antretenden Kreisoberligisten SG Obbornhofen/Bellersheim. Das Tor in die Runde der letzten Vier gelang Kevin Rennert in der 81. Minute. »Der Spielverlauf war aber deutlicher als es das Ergebnis widerspiegelt«, blickt Jacob auf den Auftritt zufrieden zurück.

Personalsorgen nehmen nicht ab

Wenn TuBa am Samstagnachmittag beim RSV antritt, müssen die Pohlheimer jedoch auf Pokalheld Rennert verzichten. Der Goalgetter fehlt ebenso wie Linksaußen Antonyos Celik berufsbedingt. Zudem befindet sich Dominik Zeller im Urlaub. Auch ansonsten ist die Personaldecke bei TuBa weiterhin dünn. »Es ist ein Kommen und Gehen«, beschreibt Coach Jacob die Belegungszahlen des Vereinslazaretts.

Ungeachtet dessen soll der berühmt-berüchtigte Knoten beim Rangzwölften platzen. Voraussetzung dafür: Die TuBaner müssen ihr Abschlusspech hinter sich lassen. Dann wird es nach den jüngsten Unentschieden auch mal wieder etwas mit einem Sieg.

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