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Einfaches Motto: Hoch siegen oder fliegen

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Gefordert in Horneburg: Luis Jung und die Mittelhessen Youngster. © Bär

Dutenhofen. Platt gesagt heißt es (hoch) siegen oder fliegen für die Mittelhessen Youngsters am kommenden Samstag im Achtelfinal-Rückspiel beim VfL Horneburg. Einen Vier-Tore-Rückstand muss das Team der beiden Trainer Mario Weber und André Ferber nach der 23:27-Hinspiel-Niederlage aufholen, um doch noch ins Viertelfinale um den DHB-Pokal einziehen zu können.

VfL Horneburg - Mittelhessen Youngsters (Samstag, 19.30 Uhr)

Gelingt das, wäre man nur noch zwei Spiele von der direkten Qualifikation für die kommende Saison in der Jugendhandballbundesliga entfernt. Um die Schwere der Aufgabe weiß aber Trainer Mario Weber: »Uns ist allen bewusst, dass wir einiges besser machen müssen als vergangenen Sonntag. Das fängt bei der Grundeinstellung an und betrifft vor allem unsere Emotionalität. Uns erwartet eine volle Halle mit viel Rambazamba, da müssen wir kühlen Kopf bewahren und unser Spiel durchbringen«. Unterstützung erhalten die Youngsters hier durch einen eigenen Fanbus, der am frühen Samstagmorgen gen Norden rollen und das Team anfeuern wird.

Defensiv wird es wichtig sein, dass die Youngsters es schaffen, die großen Rückraumspieler Hagedom und Gerkens in den Griff zu bekommen. Dies gelang im Hinspiel nur selten und so konnte beide der Partie offensiv ihren Stempel aufdrücken und waren einer der Faktoren für den Erfolg des VfL.

»Im Angriff brauchen wir bessere Lösungen gegen die offensive 5:1-Deckung, die teils auch als Manndeckung agiert und müssen besser auf den Punkt spielen«, so Weber. Die beiden Youngsters-Trainer haben Stand heute in etwa den gleichen Kader wie zuletzt zur Verfügung, lediglich B-Jugend-Keeper Luis Wehrum weilt auf einem Hessenkader-Lehrgang und steht nicht zur Verfügung. Wer als zweiter Torhüter mit in die Nähe der Hansestadt Hamburg reist, ist noch offen.

Krankheitsbedingt konnten Phil Spandau und Noel Hoepfner in der Woche nur eingeschränkt trainieren, sollen aber im Kader sein, um die Serie noch zu kippen. Aufgegeben haben die Youngsters noch lange nicht, wie Weber nachdrücklich betont: »Im Handball ist nichts unmöglich. Wir hoffen, dass wir die Partie offen gestalten können, unsere schlechte Leistung aus dem Hinspiel deutlich verbessern können und mit einer sehr guten Leistung doch noch ins Viertelfinale einziehen können.«

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