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Einmal noch, dann ist Pause

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Jubel beim EC Bad Nauheim über den Sieg gegen Ravensburg. Gegen Weißwasser und Dresden soll die erfolgreiche Serie ausgebaut werden. Foto: Chuc © Chuc

Bad Nauheim (wbe). Die von allen ersehnte Pause in der Deutschen Eishockey-Liga 2 naht. Nur noch ein Doppelspieltag am kommenden Wochenende, dann sorgt der Deutschland-Cup mit seinen Länderspielen in Krefeld für ein Ruhen des Spielbetriebs. »Auch unsere Mannschaft hat von Montag bis Freitag trainingsfrei und eventuell auch am Samstag, wenn wir jetzt am Wochenende erfolgreich spielen sollten«, sagt Bad Nauheims Headcoach Harry Lange, der seinerseits nicht vom Eishockey abschalten kann.

»Am Montag geht es nach Krefeld«, sagt der Deutsch-Österreicher, der als dritter Assistant-Coach im »Team Austria« spezielle Aufgaben im Bereich der Spielbeobachtung zu erfüllen hat.

Vorher will er aber noch für positive Schlagzeilen mit seinem Team in der DEL 2 sorgen. Bad Nauheim trifft dabei gleich auf zwei ostdeutsche Mannschaften. Am heutigen Freitag um 19.30 Uhr erwarten die Badestädter die Lausitzer Füchse und am Sonntag ist der EC um 17 Uhr zu Gast in Dresden beim Duell gegen die Eislöwen.

»Wir haben zwar gegen beide Kontrahenten im ersten Viertel der Saison gewonnen, doch beide Begegnungen waren sehr eng und es haben sich inzwischen auch Dinge verändert«, sagt Lange vor allem mit Blick auf die Lausitzer Füchse. Mit dem Finnen Ville Kolppanen wurde von Weißwasser ein neuer Torhüter verpflichtet und mit Lewis Zerter-Gossage wurde ein Spieler vom DEL-Club Berlin bis Saisonende auf Leihbasis geholt. Mit 16 Punkten sind die Lausitzer derzeit Elfter in der Tabelle und kämpfen verzweifelt um den Anschluss an Platz zehn, der zum Rundenende den sicheren Klassenerhalt bedeuten würde.

Die Dresdner Eislöwen sind den eigenen Anforderungen (direkte Playoff-Qualifikation) mit dem aktuellen neunten Platz bislang noch nicht gerecht geworden. Die Truppe von Andreas Brockmann war zuletzt sehr schwankend in ihren Leistungen. »Wir haben im Hinspiel beim 4:1-Sieg auf eigenem Eis gegen Dresden eine ganz starke Leistung gezeigt. Jetzt benötigen wir wieder einen solchen Auftritt, um etwas Zählbares mitnehmen zu können«, sagt Lange.

Neuzugang noch keine Option

Personell fehlt beim EC der frisch operierte Top-Verteidiger Kevin Schmidt, dafür kommt der nachlizensierte Edwin Tropmann zum Einsatz. Der 17-Jährige wird allerdings in Dresden voraussichtlich fehlen, da er bereits am kommenden Montag einen Nachwuchs-Lehrgang in Füssen bestreitet. Ansonsten setzt Trainer Lange auf das Team, das zuletzt fünfmal in Serie erfolgreich war.

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