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Eintracht fiebert Auslosung entgegen

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Frankfurt (pep). Heute startet das größtmögliche sportliche Abenteuer für die Frankfurter Eintracht: Ab 18 Uhr findet in Istanbul, Endspielort am 10. Juni des kommenden Jahres, die Auslosung für die Gruppenphase der Champions-League (CL) statt. Mit Axel Hellmann, Philipp Reschke und Markus Krösche fliegen gleich drei Vorstandsmitglieder in die türkische Metropole.

Die Eintracht ist als Europa-League-Sieger in Topf 1 gesetzt, aber das wird nur bedingt helfen. Denn leichte Gegner gibt es in der CL sowieso nicht. So könnte es zu einer absoluten »Krachergruppe« kommen: Aus Topf 2 der FC Liverpool, aus Topf 3 Inter Mailand und aus Topf 4 die Glasgow Rangers oder Stadtrivale Celtic.

Und - man glaubt es kaum nach den letzten aufregenden Tagen mit all den Gerüchten und Berichten um einen möglichen Wechsel von Kevin Trapp zu Manchester United - hat die Eintracht am Sonntag auch noch ein wichtiges Bundesligaspiel vor der Brust. In Bremen geht es gegen den so fulminant gestarteten Aufsteiger Werder. Große Änderungen wird es nicht geben.

Die sommerliche Transferperiode dauert noch bis zum Mittwoch nächster Woche. Bis dahin wird in Frankfurt weiter die große Unsicherheit und Verunsicherung andauern. Es gibt drei zentrale Fragen:

Erstens: Wie entscheiden sich die Eintracht und Kevin Trapp, wenn es tatsächlich ein Angebot von Manchester United geben sollte? Die Tendenz ist, dass der Nationaltorwart bleiben und seinen bis 2024 laufenden Vertrag zu erhöhten Bezügen vorzeitig um drei Jahre verlängern wird. Der Klub will den Abgang verhindern.

Zweitens: Holt die Eintracht noch einen Abwehrspieler, nachdem mit Aurelio Buta, Jerome Onguéné und Almamy Touré gleich drei Kandidaten verletzt sind und noch längere Zeit ausfallen werden? Sportboss Markus Krösche zögert, denn nur ein »gestandener Spieler« würde dem Team sofort weiterhelfen.

Drittens: Gibt es neben dem »Fall Trapp« noch weitere Unruhe in Form von Angeboten. Bei Ndicka wird immer mal wieder von italienischen Klubs gesprochen, während es bei Daichi Kamada fast schon verdächtig ruhig ist.

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