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Enge Kiste

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Von: Patrick Olbrich

Gießen (po). Es war das erwartet enge Spiel zwischen dem Tabellenzweiten HSG Kleenheim und dem Vierten der Männerhandball-Oberliga Hessen, TV Petterweil. Auch wenn die Wetterauer Gäste zu keiner Zeit aufsteckten, so waren doch die Kleebachtaler über lange Passagen in Front und gewannen am Ende verdient mit 25:21 (10:9). »Ich bin einfach unheimlich froh, dass das Heute so gut funktioniert hat.

Gegen Melsungen hatten wir noch ein paar Probleme mit dem eigenen Rückzugsverhalten, doch das hier war eine Bomben-Abwehrleistung«, resümierte Matthias Wendlandt, Coach der Hausherren.

Die Gäste hatten sich im Vorfeld bessere Lösungen für die 3:2:1-Deckung Kleenheims vorgenommen, was schon im Hinspiel nur bedingt gelang. »Wir haben das insgesamt schon besser gemacht als im Hinspiel, aber einfach zu viele klare Gelegenheiten liegen gelassen«, konstatierte Martin Peschke, Trainer der Petterweiler.

Doch auch am Mittwochabend hatten die Karbener ihre Probleme und lagen nach einem Tor von Cedric Kollmann in der 12. Minute bereits mit 3:6 zurück. Zwar gelang es dem Auswärtsteam nach einer Systemumstellung auf Augenhöhe zurückzukommen, doch im Zweifel gaben die Kleenheimer den Ton an. Auch nachdem der TVP etwa 90 Sekunden vor dem Pausenpfiff erneut ausgeglichen hatte, gehörte der letzte Akzent den Gastgebern, die durch Simon Patt auf 10:9 stellten (30.). Die SG Kleenheim benötigte nach der Pause bis beinahe kurz vor Spielende, bis sie sich wieder etwas klarer absetzen konnte (Roth, 19:16/49.). In der Folge kassierte Nico Scheibel den roten Karton und Jonas Koffler konnte via Siebenmeter aufschließen. Dieser Strafwurf blieb allerdings erfolglos, während die Hausherren durch Roth im Gegenzug auf 20:17 stellten - eine Vorentscheidung (51.).

Kleenheim: Weber, Eckhard; Hoepfner (4/2), Hantl, Straßheim (3), Roth (6), Patt (5), Mohr (1), Kollmann (3), Friedrich (1), Wolf, Lang (1/1), Scheibel (1)

Zuschauer: 90. - Schiedsrichter: Schwarzmeier/Stewen. - Zeitstrafen: 2:10. - Siebenmeter: 5/3 : 4/3. - Rote Karte: Scheibel (50. Grobes Foulspiel).

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