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Erst einmal Abstiegskampf angesagt

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Dutenhofen (flo). Erst sechs von 26 Partien sind gespielt. Trotzdem: Mit 2:10 Punkten im Rücken ruft Axel Spandau frühzeitig den Abstiegskampf aus. »Wir haben uns gemeinsam darauf verständigt, dass für uns jetzt erstmal Abstiegskampf ansteht«, sagt der Trainer der Drittliga-Handballer der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen, die am Samstag (19.30 Uhr, Sporthalle Dutenhofen) gegen den Rangachten TV Kirchzell die Trendwende herbeiführen wollen.

HSG Dutenhofen/Mü. - Kirchzell (Sa., 19.30 Uhr)

Es ist freilich noch nicht an der Zeit, ernsthaft Abstiegssorgen aufkommen zu lassen. Dafür ist die Saison noch zu jung, dafür sind die Teams im Klassement noch viel zu eng beieinander. Aber: Bereits fünf Niederlagen sowie insbesondere die erschütternde Performance bei der 25:37-Heimklatsche gegen die HG Saarlouis haben die Sinne geschärft. Trainerroutinier Spandau fordert daher für das Heimspiel gegen Kirchzell: »Wir müssen die Grundelemente wieder auf die Platte bringen. Kampf, Leidenschaft, Herzblut, das Eins-gegen-Eins hinten wie vorne annehmen - so wollen wir diese Partie angehen.« Dafür, betont der HSG-Coach, brauche man »den Rückhalt und die Unterstützung der Zuschauer, gerade auch wenn es mal nicht so läuft«.

Essenziell ist es für die Grün-Weißen, die noch längst nicht sattelfeste Abwehrreihe zu stabilisieren. 181 Gegentore in sechs Spielen hat sich die HSG eingefangen, mehr hat nur der noch punktlose Aufsteiger DJK Waldbüttelbrunn kassiert. Das Hauptangriffsproblem soll an den Würfen aus der 2. Reihe liegen. Die Krux: Mal funktioniert die 3:2:1-, mal die 6:0-Deckung besser. »Unser anfängliches Abwehrsystem haben wir bisher nur einmal durchgebracht«, weiß der Trainer, der hofft, dass gegen Kirchzell der krankheitsbedingte ausgefallene Abwehrchef Marvin Lindenstruth wieder an Bord sein wird. Eine Rückkehr von Torwart Simon Böhne (Schleudertrauma) ist noch kein Thema.

Gegner Kirchzell (6:6 Punkte) reist nach Siegen bei der HG Saarlouis (33:32) und gegen die VTV Mundenheim (31:24) mit breiter Brust nach Mittelhessen. Insbesondere ein Akteur der Unterfranken rückt bei den Grün-Weißen in den Fokus: Mittelmann Tim Häufglöckner. »Er ist alles überragend, macht das Spiel, spielt mit dem Kreis und ist ein brutaler Eins-gegen-Eins-Spieler«, warnt Spandau vor dem 23-Jährigen, der bereits 47/14 Tore auf dem Konto hat.

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