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Erst Falken, dann Pinguine

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Nach dem Sieg über Landshut am soll der positive Lauf des EC Bad Nauheim auch am Wochenende fortgesetzt werden. Foto: chuc © chuc

Bad Nauheim (wbe). Der Dauerstress für die Mannschaften in der Deutschen Eishockey-Liga 2 geht weiter, denn nach dem Wochentags-Spieltag am Dienstag folgen jetzt am Wochenende die Spiele Nummer vier und fünf innerhalb von zehn Tagen. Für die Roten Teufel des EC Bad Neuheim heißt das zunächst einmal Heimrecht am Freitagabend um 19.30 Uhr gegen die Heilbronner Falken und am Sonntag folgt dann das Auswärtsspiel beim Erstliga-Absteiger Krefelder Pinguine.

Mit dem Arbeitssieg am Dienstag gegen den EV Landshut hat sich der EC Bad Nauheim wieder in das Mittelfeld der Tabelle verbessert, gleichwohl will EC-Headcoach Harry Lange das Ergebnis gegen die Niederbayern nicht überbewerten. »Es war nur ein Erfolg und wir müssen jetzt vor allem Konstanz in unsere Auftritte bringen«, fordert der Deutsch-Österreicher, der seinem Team immer wieder einimpft, dass in dieser ausgeglichenen Liga nur mit Konzentration und hundertprozentigem Einsatz die Spiele zu gewinnen sind.

Diese Tugenden werden auch gegen Heilbronn notwendig sein, denn die Falken haben sich nach fünf Auftaktniederlagen inzwischen deutlich stabilisiert. In den letzten sechs Spielen ist Heilbronn nie ohne mindestens einen Zähler vom Eis gegangen, der 6:2-Erfolg bei den Ravensburg Towerstars und die Punktgewinne in Kassel und gegen Krefeld ließen zudem aufhorchen.

Zuletzt führte Heilbronn gegen Freiburg sogar schon mit 5:1, um sich dann mit einem 6:5 nach Penaltyschießen ins Ziel zu retten. Bad Nauheim ist also gewarnt vor dem Gegner, der vor allem mit Offensiv-Eishockey daher kommt. Mit 40 Treffern in elf Spielen haben die Schützlinge von Jason Morgan als Drittletzter in der Tabelle zusammen mit dem EV Landshut bislang die meisten Tore erzielt.

Eine andere Situation herrscht derzeit bei den Krefelder Pinguinen, deren Verantwortliche mit dem bisherigen Abschneiden nicht zufrieden sind. Am vergangenen Montag wurde daraufhin Trainer Leif Strömberg von seinen Aufgaben freigestellt, der Multifunktionär (Geschäftsführer und sportlicher Leiter) Sergey Saveljev hat jetzt interimsmäßig auch noch das Amt des Trainers übernommen.

Mit dem 5:3 gegen Crimmitschau hatte Saveljev zunächst einen gelungenen Einstand gefeiert, jetzt wollen die Rheinländer nachlegen, nachdem sie beim ersten Aufeinandertreffen beider Teams mit einem Overtime-Sieg zum Saisonstart die Heimreise aus Bad Nauheim angetreten hatten.

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