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Erst gut, dann kraftlos

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Von: Patrick Olbrich

Friedberg (pot). Unterschiedliche Voraussetzungen in der Abstiegsrunde der Männerhandball-Landesliga Mitte. Während die TG Friedberg noch um jeden Punkt hinsichtlich des eigenen Ligaverbleibs kämpft, ist die HSG Lollar/Ruttershausen bereits abgestiegen. So konnten das heimische Team befreit aufspielen und überzeugte immerhin 20 Minuten lang.

TG Friedberg - HSG Lollar/Rutt. 30:23

Am Ende mussten sie sich dennoch recht klar mit 23:30 (13:16) geschlagen geben. Dennoch zog Chefcoach Dino Dragicevic ein versöhnliches Fazit: »Wir haben in den ersten 20 Minuten ein wirklich gutes Spiel gemacht und danach weiterhin sehr gut gekämpft«, lobte der Trainer.

Ohne den erkrankten Robin Zapf und mit einer frühen Verletzung von Jan Reuschling sowie der Hinausstellung von Lorenz Lindenthal wurden die Alternativen der Buderusstädter relativ schnell knapp. In den Anfangsminuten machte sich das allerdings noch nicht bemerkbar, denn in der 14. Minute verwandelte Lindenthal zur 8:3-Führung.

Die TG begann vor einer guten Kulisse nervös und brauchte bis tief in die erste Spielhälfte, um sich neu zu orientieren. In der 29. Minute hatte der ehemalige Lollarer Phillip Engel auf 15:12 zugunsten der Gastgeber getroffen.

Nach dem Wiederanpfiff machten die Wetterauer schließlich einen entschlosseneren Eindruck und zogen bis zur 48. Spielminute durch Alexandru Cadar auf 26:19 davon, während auf der anderen Seite die Kräfte schwanden. »Nach hinten heraus war unser Auftritt dann einfach kraftlos und ohne die notwendige Intensität. Das lag allerdings auch daran, dass wir personell doch größere Probleme hatten«, erklärte Dragicevic. So gewann die TG am Ende deutlich.

Friedberg: Balazs, Biaesch; Durchdewald (1), Zinnel (5/1), Merten (2), Ploner (7/1), Jonscher (1), Milius (1), Methner (4), Engel (3), Weigel (1), Cadar (5), Weide

Lollar: Moutopoulos, Reuschling; Hümmer (8), Engel (5), Fischer, Rühl, Sharif Pour (5), Kern, Weidner (1), Rolshausen, Breser (3/1), Lindenthal (1)

Zuschauer: 200 - Schiedsrichter: Friedrich/Ringleb - Zeitstrafen: 4:12 - Siebenmeter: 6/2 : 1/1 - Rote Karte: Lindenthal (38., Grobes Foulspiel)

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