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Erst kein Glück, dann noch Pech

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Von: Patrick Olbrich

Offenbach (pot). Mit dem allerletzten Aufgebot ist es der HSG Kleenheim/Langgöns nicht gelungen, etwas Zählbares bei der HSG Offenbach/Bürgel mitzunehmen. Trotz eines engen Spielverlaufs sowie des offensivstarken Niklas Roth unterlag Kleenheim knapp mit 29:30 (12:14).

HSG Offenbach/B. - HSG Kleenheim-L. 30:29

»An dieser Stelle muss ich ein ganz großes Kompliment an die Mannschaft aussprechen. Mit dieser Rumpftruppe eine derartige Leistung abzurufen - das war schon ganz große Klasse«, lobte Matthias Wendlandt, Trainer der Gäste, der sogar selbst auf dem Spielbericht stand, aber nicht aufs Parkett musste.

So musste praktisch jeder Akteur der Grün-Weißen durchspielen, sodass am Ende auch die Kraftreserven zum Faktor wurden. Dennoch hielten die Kleenheimer praktisch über die gesamte Spielzeit hinweg ordentlich dagegen und glichen in der 26. Spielminute zum 11:11 durch Roth aus.

»Normalerweise bin ich in solchen Dingen eher zurückhaltend, aber eine durchschnittliche Schiedsrichterleistung hätte gereicht, damit wir hier etwas mitgenommen hätten«, ärgerte sich Wendlandt.

Am Schluss war es ein eindeutiges Fußspiel der Hausherren, das von den Unparteiischen nicht geahndet wurde. So markierte Nils Lenort eine knappe Minute vor dem Spielende vom Siebenmeterpunkt das 30:28 zugunsten der Offenbacher.

Zwar verkürzten die Gäste durch Maximilian Leger, doch das kam zu spät. »Da wir unser Saisonziel bereits erreicht haben, ist diese Niederlage zwar besser verkraftbar, aber angesichts der tollen Mannschaftsleistung dann doch ärgerlich«, resümierte Wendlandt.

Offenbach: Hoppenstaedt, Gezer; Hoffmann (2), Kaiser, Acic (2), Pjanic (3), Lehmann (1), Schlereth, Kretschmann (5), Wagenknecht (2), Lenort (8/5), Cohen (4), Kreckovic (3)

Kleenheim: Weber; Hantl, Straßheim, Roth (12), Wendlandt, Mohr, Faatz (2), Leger (7/1), Patt (7/2), Diaz, Scheibel (1)

Zuschauer: 200 - Schiedsrichter: Ernst/Henkel - Zeitstrafen: 2:4 - Siebenmeter: 6/5 : 4/3

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