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Erst nach 0:3 sich langsam gefunden

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Marburg . Durch einen 5:1 (3:1)-Heimerfolg gegen die SG Kinzenbach unterstreicht der VFB Marburg seine Spitzenposition in der Verbandsliga-Mitte. Die Elf von Peter Bätzel war insbesondere zu Beginn chancenlos.

VfB Marburg - SG Kinzenbach 5:1

Im Stile eines Spitzenreiters ließen die Unistädter zu Beginn Ball und Gegner laufen. Es war nur eine Frage der Zeit, wann die VfB-Führung fallen würde. Mirko Freese eroberte schließlich ein schlampiges Zuspiel von SG-Defensivakteur Marcus Purdak und servierte uneigennützig für Guilherme Appel Prestes da Silva, der zur 1:0-Führung einschob (13.). Fünf Minuten später folgte der zweite Blackout bei den Gästen, diesmal durch Torwart Henrik Flechtner, der den Ball direkt in die Füße von Freese spielte. Der schaltete sofort und traf aus 25 Metern das leere Tor zum 2:0. Aber es sollte noch dicker kommen. 60 Sekunden später lag der Ball schon wieder im Netz. Diesmal zog Nikola Novakov von der Strafraumgrenze beherzt ab und den Abpraller nutzte wiederum Prestes da Silva mit seinem zweiten Treffer zum 3:0, da er schneller schaltete alls alle SG-Akteure (19.). Mit diesem Doppelschlag und der klaren Führung unterstrich der Tabellenführer, warum er oben steht. Kinzenbach zeigte aber Moral. Durch einen Konter wurde die SG nach einer halben Stunde belohnt. Stephan Alber verkürzte nach Vorarbeit durch Hakan Güngör zum 1:3. SG-Trainer Bätzel fand in der Halbzeitpause die richtigen Worte, denn sein Team zeigte sich nach dem Wechsel stark verbessert. So musste VfB-Keepemusste schon sein ganzes Können beim Schuss von Paul Kipper (49.) aufbieten und bei der anschließenden Volleyabnahme von Tommy Ried, als der Ball von der Unterkante der Latte vor der Linie aufsprang, war das Glück auf Marburger Seite (50.). Die Gäste waren nun am Drücker und als wiederum Paul Kipper das Spielgerät an den Pfosten setzte (55.), reagierte VfB-Coach Fabio Eidelwein. Er brachte mit Artur Besel sowie Andreas Schoch frischen Wind in die Offensive. Nach einem Foul Ufuk Yildirims gegen Sanjo Lehr verwandelte Muhamet Arifi den fälligen Strafstoß eiskalt zum 4:1 ((73.).

Den Schlusspunkt setzte der ebenfalls eingewechselte Philipp Stein, der von SG-Torwart Henrik Flechtner beim Abschlag direkt angeschossen wurde, worauf der Ball zum 5:1 ins Tor trudelte.

VfB Marburg: Purbs - Dinler, Schmidt, Pape, Novakov - Lehr, Arifi (77. Traut), Kamara - Erdem (68. Schoch), Freese (51. Stein), Appel Prestes da Silva (68. Besel)

SG Kinzenbach: Flechtner - Yildirim, Jörg (77. Robin Sajonz), Purdak, Johannes Alber - Ried, Stephan Alber (77. Safar), Schmidt (82. Nicolai), Kipper (70. Kenne Wa), - Güngör, Keller

Tore: 1:0 Appel Prestes da Silva (13.), 2:0 Freese (18.), 3:0 Appel Prestes da Silva (19.), 3:1 Stephan Alber (30.), 4:1 Arifi (73.,Foulelfmeter), 5:1 Stein (88.). Schiedsrichter: Awada (Kassel). - Zuschauer: 70.

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