1. Startseite
  2. Sport
  3. Lokalsport

Erste Bescherung noch vor Heiligabend?

Erstellt:

Von: Christian Németh

gispor_2212_poi_231222_4c_1
Optimistisch: Pointers-Coach Daniel Dörr. Foto: Friedrich © Friedrich

Gießen (cnf). Einen Tag vor Heiligabend würden sich die Gießen Pointers gerne mit dem ersten Sieg in der aktuellen Saison in der 2. Basketball-Bundesliga ProB bescheren.

Gießen Pointers - Iserlohn Kangaroos (Heute, 19.30 Uhr)

Am elften Spieltag empfangen die Lahnstädter, nach wie vor punktlos auf dem letzten Rang der Nordstaffel stehend, den Tabellenzehnten Iserlohn Kangaroos.

Nachdem die Pointers am vergangenen Wochenende, bei der 54:76-Pleite bei den TKS 49ers Stahnsdorf, mit einigen Ausfällen zu kämpfen hatten, war auch unter der Woche der eine oder andere Gießener Akteur noch angeschlagen. »Ich hoffe aber, dass am Freitag wieder alle dabei sein werden«, betont Pointers-Headcoach Daniel Dörr.

Definitiv wieder mit von der Partie sein werden natürlich die beiden mittelhessischen Import-Neuzugänge, die bereits in Stahnsdorf erstmals im Kader standen. Gemeint sind US-Pointguard Jacob Scott Ledoux, der gegen die TKS 49ers prompt zu einem stattlichen Einstand (29 Punkte, 8 Rebounds, 6 Steals) kam, sowie der französische Forward Thimotee Troussel. Der 25-jährige Ledoux spielte zuletzt in der ersten Österreicher Liga beim WBC Wels, Troussel, der 27 Lenze zählt, war bis letzte Saison bei den Dornbirn Lions, ebenfalls in Österreich, aktiv. »Die beiden Neuen haben wir soweit gut eingebunden, die machen sich ganz gut im Training. Ich denke, dass sie für uns nochmal eine größere Verstärkung sein werden«, freut sich Dörr über die neue Manpower im Kampf um den Ligaverbleib.

Vor dem vorletzten Spiel des Jahres 2022 weiß Gießens Cheftrainer selbstverständlich um die Bedeutung des anstehenden Kräftemessens: »Das ist ein wichtiges Vier-Punkte-Spiel. Das ist auf jeden Fall eine der Mannschaften, die wir schlagen können - und eigentlich auch schlagen müssen.« Insbesondere auf den Guard-Positionen sieht Daniel Dörr den Gegner aus Nordrhein-Westfalen hervorragend aufgestellt. Bester Scorer der Kangaroos ist US-Shootingguard Michael Cubbage (17m3 PpS, 6,3 RpS), gefolgt von Aufbauspieler Toni Prostran (13,4 PpS).

Gewarnt

Unter den Brettern strahlt vor allem der kroatische Power Forward Marko Boksic (12,8 PpS, 4,3 RpS) Gefahr aus. »Das ist auf jeden Fall eine starke Mannschaft«, mahnt Dörr vor dem sauerländischen Kontrahenten, der zuletzt nur einen Sieg aus seinen jüngsten fünf Duellen zu filtern vermochte, mitunter aber nur knapp als Verlierer vom Court ging - etwa Anfang Dezember bei der 72:76-Niederlage bei den Itzehoe Eagles (9.).

Wenig Bedenken plagen Trainer Dörr derweil, dass seinen Schützlingen in einem Spiel so unmittelbar vor Weihnachten und den Feiertagen die Spannung etwas abhanden gehen könnte. »Das ist erst einen Tag später - daher sollten wir unseren Fokus vollkommen auf die Arbeit legen«, so der Coach, der verrät, dass sein Team bereits am zweiten Weihnachtsfeiertag schon wieder in der Trainingshalle stehen wird: »Viel feiern können wir da nicht.«

Auch interessant