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Erste Punkte bereits vor Anwurf

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Oberkleen (mol). Noch bevor die Abstiegsrunde der Dritten Frauenhandball-Liga begonnen hat, hat sich die HSG Kleenheim-Langgöns ohne Einfluss darauf gehabt zu haben, bereits die ersten drei Punkte gesichert.

Da der 1. FSV Mainz 05 II sich den Klassenerhalt in Staffel D dank des Auswärtssiegs beim Vierten Fortuna Düsseldorf doch noch sicherte, rutschte der TB Wülfrath in die Abstiegsrunde. Und die drei Zähler, die die Truppe von Martin Saul in der Hauptrunde gegen den Turnerbund sammelte, werden nun mitgenommen, sodass es statt mit nahezu aussichtslosen 0:8 nun immerhin mit 3:5 Punkten in den Kampf um den Ligaverbleib geht.

Der Übungsleiter hatte das Team nach der Trennung von Marc Langenbach Mitte November übernommen, zudem standen auch Kim Winkes und Tanja Schorradt fortan nicht mehr zur Verfügung. »Es war schon so, dass uns dann oftmals auch die nötige Erfahrung gefehlt hat. Wir haben auch mehrfach in der Hauptrunde Chancen ausgelassen, bei einem Ein-Tore-Rückstand und Ballbesitz in den letzten Sekunden zu punkten. Vom kämpferischen Einsatz und der Einstellung, auch in der Abwehr, kann ich der Mannschaft keinerlei Vorwürfe machen. Auch die Torhüterleistungen waren zumeist gut«, blickt Saul auf die Hauptrunde zurück.

Und doch landete dessen Truppe mit nur zwölf Pluspunkten nur auf dem vorletzten Tabellenplatz. Auch wenn sich die Ausganssituation vor der Abstiegsrunde, in der es nur noch vier Spiele gegen den Hannoverschen SC sowie den ASC Dortmund 09 zu bestreiten gilt (der dritte Gegner VfL Wolfsburg hat bereits zurückgezogen und tritt nicht mehr an), deutlich gebessert hat, ist die Lage dennoch äußerst kritisch.

»Damit müssen wir nach der Runde einfach leben, dennoch werden wir alles geben, um die Klasse noch zu halten. Jedes Spiel, das wir bestreiten können, ist wertvoll für die junge Mannschaft«, so Saul, der mit der SGK am Wochenende 30. April/1. Mai in Hannover startet. Alles in allem sieht der Coach natürlich noch viel Arbeit auf seine Mannschaft zukommen, was bei einer solch jungen Truppe aber normal ist. »Wir hätten eigentlich noch viel mehr Training nötig, um spielerisch im Angriff noch Schritte nach vorne zu machen. Wir werden weiter an einem besseren Entscheidungsverhalten und an flexibleren Auslösehandlungen arbeiten und brauchen auch noch ein besseres Gegenstoßkonzept«, betont Saul, der zudem auch das Rückzugsverhalten und die Athletik weiter verbessern will.

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