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Erster Sieg für HSG Hungen/Lich

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Wohin mit dem Ball? Der Hungener Alexander Diehl im Angriff. © Schepp

Hungen/Gießen (mol). Nach zuvor drei extrem unglücklichen Niederlagen in den Schlusssekunden hat sich die HSG Hungen/Lich für ihre Leidensfähigkeit am Mittwochabend belohnt und in der Abstiegsrunde der Männerhandball-Landesliga (Mitte) den ersten Sieg gefeiert. Am Ende der erneut hochspannenden 60 Minuten trug das Team von Trainer Carsten Schäfer einen 32:

29 (13:13)-Sieg gegen die bis dato punktgleiche TG Friedberg davon und wandelte diesmal einen 28:29-Rückstand noch in den ersehnten Heimsieg um.

»Wir hatten heute mal den positiven Ausgang auf unserer Seite, das war ganz wichtig für den Kopf. Dennoch kann ich mich darüber leider nicht freuen, denn gestern kam die Nachricht von Anton Hahns Kreuzbandriss, und heute hat sich Marc Stania wohl die gleiche Verletzung zugezogen«, so der HuLi-Coach nach nun fünf schlimmen Knieverletzungen binnen einer Saison.

Im Gegensatz zur letzten Partie gegen Idstein waren die Gastgeber von Beginn an im Spiel und führten schnell mit 5:4 (10.) und 7:5 (13.). Nach einer Auszeit konnten die Friedberger die Partie schnell drehen (9:7, 18.), aber beim 9:9 durch Niklas Wenzel war Hungen/Lich wieder auf Augenhöhe. So wie sich beide Teams ohnehin in Durchgang eins begegneten, sodass die Seiten fast folgerichtig mit einem 13:13 gewechselt wurden.

Platzverweise ebnen den Weg

Und auch in der zweiten Halbzeit setzte sich der ausgeglichene Spielverlauf mit wechselnden Führungen fort. Beim 20:18 (40.) lag die Schäfer-Sieben in Führung, beim 26:25 (49.) das Team des ehemaligen Langgönser Trainers Micha Razen. Auch beim 29:28 (54.) lag Friedberg noch in Front, ehe eine Rote Karte gegen Cadar die Partie in der Folge abermals kippen ließ. Kreß (58.) und Böhm (59.) brachten Hungen/Lich mit 30:29 in Führung. Und nachdem sich auch TG-Akteur Ploner des Feldes verwiesen wurde, sorgte Johannes Kreß für das 31:29 und damit endgültig für den ebenso lang ersehnten wie wichtigen Heimsieg

Hungen/Lich: Krieg, Balkhaus - Anhäuser (1), Böhm (6), Schmied (2), Martschenke (1), Diehl (3), Dönicke (2), Kümpel (4/4), Koppermann (2), Stania, Wenzel (4), Kreß (7), Rudek.

Friedberg: Balasz, Biaesch - Druchdewald, Zinnel (6), Ploner (2/2), Jonscher, Millius 84), Seibert, Engel (9), Cadar (6/2), Sattler, Weide.

Schiedsrichter: Glaab/Rudert (Großwallstadt/Hösbach). - Zeitstrafen: drei (Martschenke zwei, Rudek) - drei (Engel zwei, Cadar). - Siebenmeter: 5/4 - 5/4. - Rote Karten: Cadar (55.), Ploner (59.).

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