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»Es herrscht Vorfreude pur«

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Die Stimmung ist bei den Fußballerinnen des TSV Klein-Linden gut, die Vorfreude auf das Hessenliga-Abenteuer entsprechend groß. Mit diesen Mädels soll der Klassenerhalt gelingen (v.h.l.): Annika Striepecke, Mara Fugensi, Kira Lein, Victoria Bill, Janina Thür, Felicia Wack, Carolin Schöneck, Sophia Olt, Trainerin Janin Hocker; (v.v.l.): Hannah Glatthaar, Claire Urban, Sophie Ebenig, Katja Laubscher, Chrissi Schmaus, Katharina Schlitzer, Susi Seelbach, Rhea Brüggemann. Es fehlen: Co-Trainer Daniel Bäcker, Laura Uwira, Luise Hertel, Juliette Wismar, Jule Schlösser, Viktoria Itter, Laura Wickert, Jaqueline Schmidt, Isabelle Gorschlüter, Janina Lühder, Vivien Reese. Foto: TSV Klein-Linden © TSV Klein-Linden

Klein-Linden. Aufsteiger TSV Klein-Linden, nach dem Rückzug von Eintracht Lollar unbestritten die Nummer eins im Frauenfußball im Kreis Gießen, geht guten Mutes in die neue Hessenliga-Saison. Los geht es am kommenden Samstag um 17 Uhr mit einem Heimspiel gegen Hessen Wetzlar II. Trainerin Janin Hocker berichtet über eine ausgezeichnete Stimmung in der Mannschaft.

Vom Klassenerhalt ist die 32-Jährige überzeugt. Immer wieder spricht sie davon, dass es menschlich beim TSV einfach stimme.

Frau Hocker, gibt es spektakuläre Neuzugänge oder Abgänge?

Im Wesentlichen baue ich auf die eingespielte Truppe der vergangenen Saison. Wir freuen uns alle auf das Comeback von Laura Wickert. Das fühlt sich wie ein Neuzugang an. Nach dreijähriger Verletzungspause will es Laura nochmal wissen. Sowohl spielerisch als auch menschlich bringt sie neue Energie in die Mannschaft. Abgänge haben wir nicht zu verzeichnen. Gespannt sind wir auf die vier echten Zugänge, allen voran das Trio vom FSV Hessen Wetzlar.

Wie ist die Stimmung?

Sehr gut. Vergangene Saison gab es eine Phase des Selbstzweifels. Es herrscht Vorfreude pur. Alle wollen den Erfolg, wir müssen uns nicht verstecken.

Was ist der Unterschied zum Hessenliga-Aufstieg vor vier Jahren?

Das war damals eine Art Betriebsunfall. Wir waren nicht wirklich auf den Aufstieg vorbereitet. Der Kader war zu dünn und nicht stark genug. Kein Vergleich zur aktuellen Situation.

Sind sie die Mutter des Erfolgs?

Zum Erfolg gehören viele Faktoren. Vereinsvorstand, Betreuer, Trainerin, Spielerinnen - alle müssen an einem Strang ziehen. Das passt beim TSV. Das Menschliche, der Umgang miteinander ist überragend. Dazu trage ich bei, auch indem ich Dinge vorlebe.

Wen halten Sie für den Titelaspiranten in der Hessenliga?

Dortelweil und Wiesbaden.

Glauben sie, dass das Auftreten der Frauen-Nationalmannschaft bei der WM in England einen Aufschwung im Frauenfußball bewirkt?

Ich hoffe es. Der Respekt und die Anerkennung für das, was Frauen auf den Platz bringen, ist sicherlich gewachsen. Jetzt gilt es, daran anzuknüpfen und sich nicht selbstzufrieden zurückzulehnen.

mit Janin Hocker

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Janin Hocker sieht für ihr Team gute Chancen, in der Hessenliga zu bestehen. Foto: Bär © Bär

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