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»Es liegt nicht am Trainer«

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Von: Rolf Birkhölzer

Kinzenbach (bir). In der Verbandsliga Mitte steigen am Ende der Runde fünf Mannschaften direkt ab, der Tabellen-Zwölfte muss in die Abstiegsrelegation. Vor dem ersten Spieltag der Rückunde steht die SG Kinzenbach mit derzeit zwölf Punkten auf Rang 15 und gehört zum Kreis der abstiegsgefährdeten Clubs. Der Rückstand auf den ersten Nicht-Abstiegsplatz, den aktuell der FC Waldbrunn belegt, beträgt acht Zähler.

Vor der Saison hatten die Verantwortlichen um Trainer Peter Bätzel, der zuvor Oliver Dönges abgelöst hatte, einen Platz im vorderen Tabellendrittel als Ziel ausgegeben. Wie sieht Felix Henkelmann, der Vorstand Sport und Betreuer der Mannschaft die aktuelle Situation.

Wie kommt es nach zu der derzeitigen unbefriedigenden Situation?

Die Leistungen stimmen, aber wir hatten eine Riesen-Pechsträhne, das habe ich bisher so noch nicht erlebt. Außerdem hatten wir nur selten unseren kompletten Kader zur Verfügung.

Ist der Spielerkader zu klein oder schlecht zusammengestellt?

Unser Kader ist gut. Wir hatten im Sommer so gut wie keine Fluktation. Nur der Abgang von Ufuk Ersentürk hat geschmerzt.

Wenn es schlecht läuft oder die Ergebnisse nicht stimmen, gerät immer der Trainer schnell in die Schusslinie, war Peter Bätzel der richtige Nachfolger für Oliver Dönges?

Peter ist erst im Sommer gekommen, und musste sich einarbeiten. Wir haben noch alle Rückrundenspiele vor uns. Die Wahl für Bätzel war richtig, denn die schlechten Resultate liegen nicht am Trainer. Es gab auch schwache Leistungen der Mannschaft in der Vorrunde, aber meistens hat ein Quäntchen Glück gefehlt.

Sind in der Winterpause noch personelle Nachbesserungen geplant?

Das glaube ich im Moment nicht, weil das immer sehr schwierig ist.

Felix Henkelmann

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